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01-02 | 2019

Special E-world energy &

Special E-world energy & water Devolo Halle 5 / Stand-507 Cleveres Daten-Strom-Netz NETZÜBERWACHUNG | Ein intelligentes Stromnetz braucht eine sichere und zuverlässige Datenkommunikation. Mit modernster Breitband-Powerline (BPL)-Tech - nologie lässt sich das Stromnetz als omnipräsentes Datennetz für Smart-Metering- und Smart-Grid- Anwendungen nutzen. BPL Headend und Repeater spannen ein flächendeckendes Kommunikationsnetz im Niederspannungscluster auf. Bild: devolo Der Zubau regenerativer Stromerzeuger stellt Netzbetreiber vielerorts vor große Herausforderungen. Die lokale Speicherung und der flexible Verbrauch in den einzelnen Gebäuden erschweren die Netzsteuerung zusätzlich. Ein Trend, der mit dem Rollout intelligenter Messsysteme und der Implementierung neuer Geschäftsmodelle weiter zunehmen wird. Auch die Elektromobilität gefährdet die Netzstabilität, sofern kein intelligentes Lademanagement implementiert wird. Gleichzeitig bieten lokale Stromerzeuger, flexibel schaltbare Verbraucher, steuerbare Stromspeicher, Wärmepumpen, BHKW und Elektrofahrzeuge enormes Flexibilisierungspotenzial. Intelligent gemanagt sind sie nicht länger das Problem im zentralistischen Stromnetz, sondern die Lösung in einem dezentralen und smarten Netz. Dabei kommt der Datenkommunikation eine entscheidende Rolle zu. Alle genannten Systeme stehen nicht isoliert für sich, sondern sind eingebunden in ein dezentrales Energie- und Kommunikationsnetz. Für die kommunikative Anbindung der genannten Endgeräte bietet sich neben Funkverbindungen insbesondere die Stromleitung selbst an. ISSN 1618–193X 71. Jahrgang (2019) Herausgeber Verein Deutscher Ingenieure Impressum Redaktion Dipl.-Ing. Peter von Hindte (Chefredakteur) Tel. 02 11/61 03-526, Fax 02 11/61 03-148 Redaktions-Assistenz: Sandra Schüttler, Tel. 02 11/61 03-124 E-Mail: bwk@vdi-fachmedien.de Redaktionsbeirat Prof. Dr.-Ing. Harald Bradke, Fraunhofer ISI, Karlsruhe Dr.-Ing. R. Maaß, FDBR, Düsseldorf Dr.-Ing. Jochen Theloke, VDI-GEU, Düsseldorf Prof. Dr.-Ing. H.-J. Wagner, LEE, Ruhr-Universität Bochum Prof. Dr.-Ing. U. Wagner, FfE, München Organschaften BWK ist Organ des VDI für Energietechnik, der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) e.V., München, des Fachverbandes für Dampfkessel-, Behälter und Rohrleitungsbau e.V. (FDBR), Düsseldorf, und des Deutschen Dampfkesselausschusses (DDA). In Fortführung der Zeitschriften „Archiv für Wärmewirtschaft“, „Feuerungstechnik“, „Wärme- und Kältetechnik“, „Praktische Energiekunde“ und vereinigt mit der Zeitschrift „Energie und Technik“. Verlag VDI Fachmedien GmbH & Co. KG, Unternehmen für Fachinformationen, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf Postfach 10 10 22, 40001 Düsseldorf Commerzbank AG, BLZ 300 800 00, Kontonummer: 02 121 724 00 SWIFT/BIC-Code: DRES DE FF 300, IBAN: DE69 3008 0000 0212 1724 00 Geschäftsführung: Ken Fouhy, B.Eng. Layout: Ulrich Jöcker Satz: Medienpartner Mäurer GmbH, 41836 Hückelhoven Druck: KLIEMO printing, Hütte 53, 4700 Eupen, Belgien Copyright Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Für unverlangt eingesandte Manuskripte kann keine Gewähr übernommen werden. Vertrieb und Leserservice Tel. 02 11/61 03-140, Fax 02 11/61 03-414 E-Mail: leserservice@vdi-fachmedien.de Vertriebsleitung: Ken Fouhy, B.Eng. Bezugspreise 12 Ausgaben (davon 1/2 und 7/8 als Doppelhefte) Jahresabonnement: € 285,- VDI-Mitglieder: € 256,50 (nur für persönliche Mitglieder) Studenten: € 125,- (gegen Studienbescheinigung) Preise Inland inkl. MwSt., Ausland exkl. MwSt.zzgl. Versandkosten (Inland: € 13,-, Ausland: € 31,50, Luftpost auf Anfrage) Einzelheft: € 38,- Inland inkl. MwSt., Ausland exkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Der Bezugszeitraum beträgt mindestens ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich um ein weiteres Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf des berechneten Bezugszeitraumes schriftlich gekündigt wird. Anzeigen CrossMediaConsulting Wolfgang Ernd GmbH Luruper Chaussee 125 22761 Hamburg Kai Lück E-Mail: klueck@cmc-web.de Telefon: 040/881 449-370 Fax: 040/881 449-11 Es gilt der Anzeigentarif Nr. 60 vom 1. Januar 2019. Die Hinweise für Autoren und die Veröffentlichungsgrundlagen finden Sie im Internet unter www.eBWK.de 12 BWK Bd. 71 (2019) Nr. 1/2

E-world energy & water Special Geräte im Netz sind über das Stromkabel verbunden Powerline-Kommunikation (auch PLC, Powerline Communication) nutzt die bestehende Leitungsinfrastruktur der Verteilnetze zur Datenkommunikation. Dafür wird der Stromleitung ein zusätzliches Signal aufmoduliert. Die moderne Powerline-Technologie gewährleistet, dass alle Geräte im Netz miteinander in Verbindung stehen und Informationen in kürzester Zeit austauschen können. Gerade im weit verzweigten Verteilnetz bietet sich die Powerline-Kommunikation an. Die Stromleitung als Infrastruktur ist bereits überall vorhanden und verbindet sämtliche Geräte und Anlagen. Ein Headend-Gerät in der Ortsnetzstation ist der Ausgangspunkt für den Aufbau eines breitbandigen Powerline-Clusters. Es managt die Kommunikation zwischen intelligenten Messsystemen sowie verbauten Mess- und Schaltgeräten im Niederspannungsnetz und dem IT-Backend des Netzbetreibers. Das BPL Headend ist somit das Bindeglied zwischen dem physikalischen Stromnetz und dem IT-System. In der Ortsnetzstation findet der Wechsel der Datenübertragungstechnik von Powerline zu LTE/Glasfaser beziehungsweise umgekehrt statt. Kompakt und robust müssen BPL Repeater gebaut sein BPL Repeater in Kabelverteilerschränken gewährleisten ein flächendeckendes und stabiles Breitband-Powerline (BPL)- Netz zwischen Endpunkten (insbesondere intelligenten Messsystemen) und Ortsnetzstationen. Ihre Bauart muss kompakt und robust sein, denn Kabelverteilerschränke bieten in der Regel kaum Raum für zusätzliche Technik. Für einen BPL Repeater findet sich mitunter nur noch auf dem schmutzigen, feuchten Boden Platz. Die BPL Repeater des Aachener Powerline- Spezialisten devolo sind robust und wasserdicht gebaut und haben keine mechanischen Kontakte, die verdrecken oder korrodieren können. Mit der Schutzklasse IP 68 und einem erweiterten Temperaturbereich von – 40 bis + 70 °C trotzen sie den widrigen Bedingungen in einem Kabelverteilerschrank. Durch die flache Bauweise passen sie in aller Regel an die Tür - innenseite oder an eine der Seitenwände des Kabelverteilerschrankes. Die Aachener Entwickler haben sich einen besonderen Clou ausgedacht: Optional sind die Repeater mit einer WLAN- Schnittstelle ausgestattet. Zu Access-Zwecken (Konfiguration, Überwachung oder zusätzliche Dienste) kann der Techniker vor Ort über diese WLAN-Schnittstelle schnell und bequem auf den Repeater zugreifen, ohne dabei den Kabelverteilerschrank öffnen zu müssen. Ein kabelgeführter örtlicher Zugriff auf die Repeater schied bei der Produktentwicklung schnell aus, da die Platz- und Umweltbedingungen eine möglichst robuste Bauweise erfordern. Der Zugriff auf die Geräte mit integriertem WLAN erfolgt natürlich nur mit entsprechender Authentifizierung, und sämtliche Daten werden verschlüsselt. Der standardmäßige Zugriff auf die Geräte erfolgt freilich aus der Leitstelle heraus über das Powerline-Netzwerk. Optionale Grid-Funktionalität ermöglicht Netzüberwachung Das Powerline-Netzwerk beherrscht nicht nur die reine Kommunikation, sondern kann auch Messwerte erheben. Die BPL Repeater von devolo sind dafür optional mit einer Grid-Funktionalität ausgestattet. Die Geräte erfassen die aktuelle Netzspannung an dieser Stelle und senden die gemessenen Daten über die Stromleitung bis zum BPL Headend. Von dort gelangen sie schließlich zur Leitwarte. So erhält der Netzbetreiber einen aktuellen Blick in seine Niederspannungsebene (Monitoring-Funktion), wird gewarnt, wenn ein kritischer Zustand droht (Überwachungs-/Warnfunktion), und kann rechtzeitig eingreifen (Handlungsoption). Vom dargestellten Netzmonitoring, über intelligentes Ladesäulenmanagement für E-Fahrzeuge, bis hin zur intelligent gesteuerten Verkehrsraumbeleuchtung: Smart-Grid-Anwendungen sind ein wesentlicher Teil von sogenannten Smart Cities. Auf der E-world wird eine Vielzahl von Smart-City-Konzepten, Ideen und Umsetzungen präsentiert. Auch devolo vermittelt einen Einblick: Unter dem Titel „Smart Energy – ein Meilenstein bei der Umsetzung von Smart-City-Initiativen“ referiert Walter Krott, Leiter Vertrieb devolo Smart Grid, am zweiten Messetag im Smart Tech Forum in Halle 5. i Prof. Dr. Michael Koch, Executive Vice President und Leiter des Geschäftsbereichs Smart Grid der devolo AG, Aachen www.devolo.de/smart Software-Lösung für Handel und Beschaffung B2B-Plattform Fahrplan-Management Intraday-Handel Algo-Trading Die KISTERS Portfoliomanagement- und Handelssysteme für Händler und Einkäufer unterstützen durchgängig über die gesamte Geschäftsprozesskette, z.B. beim Termin-, DayAhead- und Intraday-Handel. Damit haben Sie Käufe und Verkäufe jederzeit zielorientiert im Griff. Und mehr: Überdurchschnittlich leistungsfähige Prognose-, Optimierungs- und ment-Verfahren sorgen für Ihren Wettbewerbsvorsprung. Risikomanage- Profitieren Sie von unserer Erfahrung. energie.kisters.de info@kisters.de 190108_AnzeigeEnergie_BWK_Handel_FINAL.indd 1 08.01.2019 11:56:28

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