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01-02 | 2019

Special E-world energy &

Special E-world energy & water Zenner Halle 5 / Stand 208 Modernes Rettungswege-Management SMART CITY | Internet-of-Things (IoT)-Technologien wie Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) erobern die Städte. Ein klassisches Einsatzfeld ist die Parkraumüberwachung. Die Funklösung kann beispielsweise zuverlässig verhindern, dass Falschparker im Ernstfall Rettungswege oder Feuerwehrzufahrten von Gebäuden und öffentlichen Einrichtungen blockieren. Rettungswege – insbesondere Feuerwehrzufahrten – sind als solche gekennzeichnet. Pkw-Nutzer dürfen dort laut Straßenverkehrsordnung weder anhalten noch parken. Wer einen ausgewiesenen Zufahrtsweg für Rettungsfahrzeuge versperrt, muss damit rechnen, dass er abgeschleppt wird. Das sofortige Abschleppen ist grundsätzlich zulässig, auch wenn keine konkrete Behinderung vorliegt. Erwischte Falschparker erwartet ein Bußgeld, und selbstredend haben sie auch die Abschleppkosten zu tragen. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Rettungswege zugeparkt werden. Kontrolliert und sanktioniert werden diese Verstöße von der Polizei und den örtlichen Ordnungsbehörden – aber nur, wenn die Delikte durch Streifenpolizei und Ordnungsamtspersonal entdeckt werden. Eine individuelle Überwachung von zahlreichen Rettungswegen kann allenfalls Stichprobencharakter haben. Und auch das Personal in den Gebäuden, zum Beispiel der Hausmeister, hat in der Regel vorrangig andere Aufgaben zu erledigen, als regelmäßig die Rettungswege zu inspizieren. Leider kann jedoch gerade das eine, unbemerkt falsch abgestellte Fahrzeug im Ernstfall gravierende Folgen auslösen – indem Löschoder Rettungskräfte behindert werden und verspätet am Unglücksort eintreffen. Kommunen haben deshalb ein elementares Interesse daran, dass Rettungswege vor, an René Claussen, Geschäftsbereichs - leiter IoT bei der Zenner International GmbH & Co. KG, Saarbrücken: „Für Energieversorger, Städte und Kommunen sind Smart-City-Projekte von zukunftsweisender Bedeutung.“ Klein, aber oho. So sehen die Parksensoren von Bosch aus, die Zenner bei einschlägigen IoT-Kundenprojekten verbaut. und um Krankenhäusern, Schulen, Sporthallen, Stadien usw. rund um die Uhr restriktionsfrei benutzbar sind. Schutz vor Falschparkern Mit der LoRaWAN-Technologie steht ihnen jetzt ein Werkzeug zur Verfügung, das genau dies möglich macht. Dazu werden an den fraglichen Stellen Parksensoren mit Lo- RaWAN-Funkmodul (siehe Aufmacherfoto) im Boden verankert. Die robusten, batteriebetriebenen Sensoren erkennen, ob über ihnen ein Fahrzeug abgestellt wird. Tritt die Falschparksituation ein, sendet der Sensor ein Signal an ein LoRaWAN-Gateway, das diese Info wiederum ins Backendsystem übermittelt. Die dort hinterlegte Software entscheidet auf Basis voreingestellter Zeitwerte, ob und ab welcher Verweildauer der Alarm ausgelöst wird. Geschieht dies, kann über eine App automatisiert ein wie auch immer gestalteter Prozess zur Fahrzeugentfernung und Strafverfolgung gestartet werden – rund um die Uhr. Die Gefahr einer Rettungsbehinderung durch Falschparker wird so bereits im Keim erstickt. „LoRaWAN ist eine vielversprechende Technologie im Bereich des Internets der Dinge, prädestiniert für den Aufbau von Smart Cities“, sagt René Claussen, Geschäftsbereichsleiter IoT bei der Zenner International GmbH & Co. KG. Sein Unternehmen betreut als führender End-to-End- Systemlieferant mittlerweile Dutzende IoT- Projekte bei Stadtwerken und IT-Dienstleistern in ganz Deutschland und hat schon unterschiedlichste Anwendungen umgesetzt. „Mit LoRaWAN sind vielfältige Aufgaben der Bilder (2): Zenner Fernüberwachung und -steuerung von Geräten in Städten technisch realisierbar – ideal einsetzbar überall dort, wo nur kleine Datenmengen bewegt werden müssen.“ Bei der Überwachung von Trafostationen, bei der Füllstandkontrolle von öffentlichen Abfallbehältern oder bei der Steuerung der Straßenbeleuchtung zum Beispiel. Zu den großen Vorzügen der LoRaWAN- Funktechnologie zählen die hohe Reichweite (bei freier Fläche bis zu 15 km) und die guten Durchdringungseigenschaften bei Mauern und Wänden – also perfekte Voraussetzungen für den harten Einsatz im Urban Jungle. Freie Parkplätze schneller finden und E-Ladesäulen für E-Mobilisten freihalten Die bei der Rettungswegeüberwachung verwendeten Parksensoren kommen übrigens auf die gleiche Art und Weise bei Smart-Parking-Projekten zum Einsatz. Nur dass die Belegt-/Besetzt-Signale hier app-basiert letztlich als visualisierter Hinweis auf mobilen Devices landen, die Autofahrern anzeigen, wo die nächsten freien Parkplätze sind. Zudem kann mit den intelligenten Sensoren unterschieden werden, ob es sich um einen „normalen“ Parkplatz, einen Behindertenparkplatz oder einen Parkplatz mit Ladesäule für E-Mobile handelt. Die Effizienz des innerstädtischen Individualverkehrs lässt sich durch diese smarte Fernsteuerung deutlich steigern. Die Smart-Parking-Lösung reduziert den umweltbelastenden Verkehr bei der Parkplatzsuche spürbar. Dieser macht laut Verkehrsexperten durchschnittlich 30 % des gesamten Verkehrsaufkommens in Städten aus. Ein weiteres Einsatzszenario der Parkplatzsensoren ist die Überwachung von Ladesäulen für E-Mobile. Besetzt ein Benziner oder Diesel unberechtigt den Platz, kann kein Elektromobil laden, was E-Mobilisten wie E-Ladesäulenbetreiber gleichermaßen ärgert. Hier werden zwei Informationen für das Überwachungsmanagement benötigt: einmal das Belegt-/Besetzt-Zeichen aus dem Parksensor. Andererseits die Information aus der Ladesäule, ob gerade ein E-Mobil geladen wird oder nicht. Zeigt der Parksensor besetzt und die Ladesäule parallel Inaktivität an, ist klar, dass gerade jemand unberechtigt einen E-Ladeplatz besetzt hält. Somit kann der Ladesäulenbetreiber zeitnah und gezielt dafür sorgen, dass der Platz geräumt wird. i www.zenner.de 14 BWK Bd. 71 (2019) Nr. 1/2

Advertorial Stromlieferung aus CO 2 -freier Erzeugung mit flexiblen Herkunftsnachweisen Uniper startet grüne Strom-Vollversorgung Grüne Produkte liegen im Trend – das zeigen auch die Verkaufsstatistiken: In 2018 hat Uniper erstmals zehn Millionen Herkunftsnachweise aus Wasserkraft verkauft – und damit doppelt so viele wie im Vorjahr. Doch trotz steigender Nachfrage ist der Prozess für einen Strombezug aus regenerativer Erzeugung bisher oft aufwendig. Dass dies nicht so sein muss, stellt Uniper auf der E-world energy & water in Essen vor. Dort präsentiert das Unternehmen eine wirklich grüne Vollversorgungslösung. Bild: Uniper So funktionieren Herkunftsnachweise Die „verpflichtende Stromkennzeichnung“ verlangt für Ökostromprodukte den Nachweis, dass der ausgelieferte Strom tatsächlich aus erneuerbaren Energien stammt. Der Herkunftsnachweis (HKN) bescheinigt in Form eines elektronischen Dokuments, wo und wie Strom aus erneuerbaren Energien produziert und eingespeist wurde. Für jede Megawattstunde (MWh) erneuerbaren Stroms erhält der Erzeuger genau einen Herkunftsnachweis. Der Handel mit Herkunftsnachweisen findet europaweit vor allem bilateral statt und ist dabei nicht an die physische Stromlieferung gekoppelt. Das elektronische Dokument wird nach der Lieferung des Stroms entwertet, sodass eine doppelte Vermarktung ausgeschlossen ist. Das Problem: Strombezug und Erwerb der Herkunftsnachweise (HKN) sind nicht aneinandergekoppelt und müssen somit getrennt abgewickelt werden. Das hat zur Folge, dass etwa Zertifikate nachträglich eingekauft werden müssen, wenn der Strombezug über das geplante Maß hinaussteigt. Um dies künftig zu vereinfachen, stellt Uniper auf der E-world in Essen eine wirklich grüne Vollversorgungslösung vor. Grüne Vollversorgung auf einen Blick Das Besondere: Industrieund Weiterverteilungskunden erhalten so nicht nur eine zuverlässige Strom-Vollversorgung, sondern zusätzlich direkt auch die flexiblen Herkunftsnachweise für die komplette Liefermenge. „Industrie und Stadtwerke haben so volle Sicherheit – denn jede Kilowattstunde wird pauschal abgedeckt und ist damit immer grün“, erklärt Gundolf Schweppe, Vertriebschef bei Uniper. > Vollversorgung mit flexiblen Herkunftsnachweisen > Grüne Vollversorgung mit Strom aus europäischen oder deutschen Wasserkraftwerken, CO 2 -freie Stromerzeugung > Alle Mengen aus einer Hand > Preisgarantie innerhalb der Toleranzbänder Weitere Details zur neuen grünen Vollversorgung erfahren Interessierte am Uniper-Stand auf der E-world energy & water vom 5. bis 7. Februar 2019 in der Messe Essen (Halle 3, Stand 3-150). Flexible Herkunftsnachweise aus europäischer Wasserkraft Die HKN stammen dabei aus den Uniper-Wasserkraftwerken. Die Gesamtausbauleistung von rund 4 GW, eine Produktion von rund 11 TWh (Stand: 2017) sowie insgesamt 199 Wasserkraftanlagen in Deutschland und Skandinavien machen Uniper dabei zu einem der größten Wasserkraftbetreiber in Europa. „Unsere deutschen Wasserkraftwerke produzieren im Jahr in etwa so viel Strom wie ein Braunkohlekraftwerk beziehungsweise zwei Steinkohlenkraftwerke 1 )“, so Schweppe. Preisgarantie innerhalb der Toleranzbänder Die Herkunftsnachweise werden im Rahmen der grünen Vollversorgung an die nachfragenden Energieversorger übertragen beziehungsweise die Industriekundenlieferungen grün gestellt. So können Kunden alle Mengen aus einer Hand beziehen – ohne dass bei der Erzeugung nur ein Gramm CO 2 pro kWh anfällt. „Das Vollversorgungs-Modell ermöglicht zudem volle Preissicherheit für die benötigen Strommengen. Denn innerhalb der vereinbarten Toleranzbänder sind die Preise für Versorgung und Herkunftsnachweise garantiert“, erläutert Schweppe. i www.uniper.energy 1) Vergleiche CO 2 -Fracht im deutschen Strommix mit 577 g/kWh (https://www.umweltbundesamt. de/themen/klima-energie/ energieversorgung/stromwaermeversorgung-in-zahlen? sprungmarke=Strommix #Strommix).

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