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01-02 | 2019

Special E-world energy &

Special E-world energy & water GreenPocket Halle 5 / Stand 307 Smarte Features für moderne Messeinrichtungen DIGITALISIERUNG | Mit dem Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys) wird die Infrastruktur geschaffen, die für eine erfolgreiche Digitalisierung der Energiewende notwendig ist. Allerdings werden nicht nur iMSys ausgerollt, sondern auch die weniger komplexen modernen Messeinrichtungen (mME). Die Kölner GreenPocket GmbH stellt eine Softwarelösung für beide Systeme zur Verfügung. Blick auf das GreenPocket-Portal für intelligente Mess - systeme und moderne Messeinrichtungen. Seit 2017 sind Verbraucher mit einem jährlichen Stromverbrauch von über 10 000 kWh zum Einbau intelligenter Messsysteme verpflichtet. Haushalte mit einem Verbrauch von über 6 000 kWh müssen ab 2020 aufrüsten. Für die übrigen Haushalte ist der Einbau intelligenter Messsysteme optional möglich, allerdings bleibt für sie die Installation moderner Messeinrichtungen verpflichtend. Als digitale Nachfolger der alten Ferraris-Zähler sind mME im Gegensatz zu intelligenten Messsystemen allerdings nicht mit einer Kommunikationseinheit ausgestattet. Dadurch ist mit ihnen kein automatischer Datentransfer möglich. „Eine iMSys-taugliche Software muss flexibel sein. Sie muss alle gesetzlichen Richtlinien einhalten und nach Bedarf Mehrwert-Features für Versorger und Endnutzer bieten können. Dazu zählen für uns beispielsweise ein Tool zur Verbesserung von Customer Engagement und Kundendialog, ein Benchmarking- Tool zum Vergleich des eigenen Verbrauchs mit dem anderer Haushalte und eine Gamification-Anwendung, durch die der Endnutzer seinen Verbrauch besser kennenlernen kann“, erklärt GreenPocket-Geschäftsführer Dr. Thomas Goette. „Wir gehen aber noch einen Schritt weiter und haben unsere Software auch für moderne Messeinrichtungen fitgemacht. Damit kann sie dem Messstellenbetreiber Arbeitsaufwand und Kosten sparen. Und auch die Endnutzer haben von dieser Multikompatibilität einen Zusatznutzen.“ Messstellenbetreiber und Letztverbraucher profitieren Beim ersten Zugang melden sich mME- Nutzer über eine Registrierungsseite am GreenPocket-Portal an. „Durch den Registrierungsprozess können die Anwender dem Messstellenbetreiber effektiv entlasten“, erläutert Goette. „Denn hierbei kann er freiwillig Nutzerdaten eingeben, was den Messstellenbetreiber beim Aufbau eines Customer-Relationship- Management-Systems unterstützt, sofern noch keines vorhanden ist. Für die Einhaltung unserer hohen Sicherheitsstandards sorgt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.“ Nach der Anmeldung erhält der Nutzer Zugriff auf ein Dashboard, das eine Reihe von nützlichen Features bereitstellt. Beispielsweise lassen sich neben den erforderlichen jährlichen Messwerten manuell unterjährige Zählerstände in beliebigen Abständen eingeben. Alle Einträge werden in chronologischer Ordnung gelistet. Im Idealfall muss der Messstellenbetreiber das Ablesen des Zählerstandes durch die Software nicht mehr selbst vornehmen, selbst wenn kein Smart-Meter- Gateway an die moderne Messeinrichtung angebunden ist. Liegt ein Ableseauftrag vor, wird der Nutzer durch eine Systemnachricht an die Eintragung des Zählerstandes in die Software erinnert. Außerdem kann der Nutzer ein Sepa- Mandat in der Software hinterlegen, um alle Abrechnungsprozesse an einer zentralen Stelle durchführen zu können. Endkunden können per Mausklick iMSys beantragen „Die Upgrade-Fähigkeit ist ein besonderer Vorteil unserer Lösung“, so Goette. „Möchte ein Haushalt seine moderne Messeinrichtung zu einem intelligenten Messsystem aufrüsten, kann er das mit minimalem Aufwand über ein Widget im GreenPocket-Portal beantragen. Ein Knopfdruck, und schon wird der Auftrag an den Messstellenbetreiber weitergeleitet. Nach der Umrüstung steht dem Endnutzer umgehend das volle Feature-Spektrum der GreenPocket-Software für intelligente Messsysteme zur Verfügung. Durch die flexibel aufrüstbare Software sind Messstellenbetreiber in der Lage, alle Kunden mit einer passenden Lösung auszustatten und nach Bedarf attraktive Zusatzleistungen anzubieten.“ i www.greenpocket.de Bild: GreenPocket 26 BWK Bd. 71 (2019) Nr. 1/2

E-world energy & water Special Arvato Systems 1 / 117 Ideen zu Lösungen verbinden Auf der E-world dreht sich bei der Arvato Systems GmbH auch 2019 alles um die IT der Zukunft: Ob Prozessdesign, Leistungsmodul oder Cloud- Applikation – mit der neuen Plattform-Lösung „können unendlich viele Ideen zu individuellen Lösungen verbunden werden“, verspricht der Leipziger IT-Dienstleister. „Mit der Arvato Energy Platform wird IT so beweglich wie nie.“ Unter dem Motto „Ideen zu Lösungen verbinden“ werden aktuelle und zukünftige Use Cases der Energiewelt präsentiert. An verschiedenen Arbeitsstationen können Besucher Einblicke in die Systeme nehmen. Smart unterstützt wird das Messeteam einmal mehr von Roboterdame „Pepper Lisa“. Sie wird Standbesucher charmant begrüßen und unterhalten. i www.it.arvato.com/energie AVE 3 / 106 25 Jahre Erfahrung im Kundenservice Die AVE GmbH wird ihre Strategie der 360-Grad-Kundenkommunikation mit dem Service Desk für Online-Portale und Services weiter ausbauen. Die aktuelle Marktentwicklung zeigt, dass Self-Services für die Abwicklung von Kundenprozessen und damit die digitale Kontaktintensivierung rasant zunehmen. Klassische Massenprozesse in der Kundenkommunikation werden in absehbarer Zeit durch intelligente Lösungen ergänzt oder sogar ersetzt. „Positive Kundenerlebnisse müssen erhalten bleiben“, fordert AVE- Geschäftsführerin Andrea Arnold. „Wenn automatisierte Prozesse an ihre Grenzen stoßen und dann Fragen oder Probleme bei Nutzern entste- hen, kommt es darauf an, dass der Service Desk hält, was er verspricht. Er nimmt sich den Fragen und Problemen an, vermittelt den Nutzern Sicherheit und organisiert Lösungen.“ Dafür setzt AVE auf besonders geschulte, empathische und kundenorientierte Mitarbeiter mit technischem Know-how und logischem Sachverstand. „Wir garantieren mit 25 Jahren Erfahrung im Kundenservice der Energiewirtschaft kompetenten und freundlichen Support für Online-Portale und -Services oder firmen - interne Plattformen. i www.ave-online.de bmp greengas 1 / 425 Nachhaltige Energie-Transformation „Das Potenzial von Bio - methan ist längst nicht aus - geschöpft“, ist sich Matthias Kerner, Geschäftsführer der bmp greengas GmbH, sicher. „Grüne Gase spielen eine wichtige Rolle für die Energiewende. Die derzeit in Deutschland umgeschlagenen 9 TWh können laut einer Dena-Analyse bis 2050 auf rund 100 TWh gesteigert werden. Wichtig dabei ist, dass die Energiewirtschaft das Poten - zial der grünen Gase erkennt und für sich und den Klimawandel nutzt.” Durch den Smart-City-Trend wachsen die spezifischen Anforderungen an die Energieversorgung. So gewinnen beispielsweise KWK-Anlagen an Bedeutung. „Ein idealer Einsatzort für grüne Gase“, so Kerner. Weiteres Potenzial sieht das Unternehmen im grünen Wasserstoff: Stromüberschüsse aus Windoder Sonnenenergie wandeln Wasser in grünen Wasserstoff um, der als erneuerbares Gas ins Erdgasnetz eingespeist werden kann. i www.bmp-greengas.de Durch den Power-to-Gas-Prozess entsteht aus erneuerbaren Energien „grünes Gas“, das vielseitig eingesetzt werden kann. Caterpillar 2 / 100 Gasmotoren mit kurzen Hochfahrzeiten Das Gasaggregat TCG 2032B V16 der Marke MWM braucht für den Schnellstart weniger als fünf Minuten von der Startanfrage bis zu 100 % Last am Netz. Die Gasaggregate TCG 2032B V16 werden schwerpunktmäßig in Kraftwerksprojekten unabhängiger Energieerzeuger mit bis zu 50 MW (el.) eingesetzt. Der Gasmotor kann mit Erdgas betrieben werden und zeichnet sich durch ausgesprochene Zuverlässigkeit und niedrige Wartungskosten aus. Aufgrund der schwankenden Kapazitäten von erneuerbaren Energien, wie Windoder Solarenergie, haben Betreiber von Gaskraftwerken vermehrt auf Flexbetrieb umgestellt. Um höhere Ertrags - potenziale weiterhin realisieren zu können, ist eine schnelle und flexible Verfügbarkeit über die Leistung der Gas - aggregate notwendig. Der MWM-Gasmotor TCG 2032 bietet in der 16-Zylinder-Ausführung die Möglichkeit einer Software-Option für schnelles Bild: Caterpillar Hochfahren mit kurzer Anlaufzeit. Mit der Option „Fast Ramp-Up“ kann flexibel zwischen einer normalen und einer kurzen Startzeit des Aggregats gewechselt werden. Die schnellen Hochfahrzeiten werden dank einer speziellen Software erreicht, durch die je nach Anforderung zwischen normaler und kurzer Startzeit gewechselt werden kann. i www.mwm.net co.met 4 / 117 Systeme und Services für das digitale Zeitalter Als Wegbegleiter für den Roll - out intelligenter Messsysteme und als Enabler für Smart- City-Anwendungen sowie darauf basierende Mehrwertanwendungen für Endkunden von Stadtwerken präsentiert sich die co.met GmbH auf der E-world. „Wir unterstützen unsere Kunden mit der Bereitstellung von Systemen, Lösungen und Beratung auf dem Weg ins digitale Zeitalter“, lautet die Botschaft von Peter Backes, Sprecher der Geschäftsführung bei co.met. Basis dafür sind einerseits umfangreiche Erfahrungen, über die co.met als Spezialist für smartes Messwesen und Gateway-Administration verfügt. Andererseits ist co.met als Tochter der Stadtwerke Saar- Bild: bmp greengas BWK Bd. 71 (2019) Nr. 1/2 27

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