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01-02 | 2019

Special E-world energy &

Special E-world energy & water sis des CLS-Managements ab. Die Plattform ist offen für alle gängigen Branchenlösungen und kann integriert mit SAP und Wilken EnerGy oder NTS.suite sowie anderen Systemen eingesetzt werden. Sie wird in zwei geo-redundanten Rechenzentren auf Basis einer ISMS- und TR-3109-6 konformen Server-Architektur betrieben, kann aber auch „on premise“ eingesetzt werden. Die Plattform wird im ersten Quartal 2019 zertifiziert sein. Tremondi tritt als Mitaussteller bei der Meter- Pan GmbH auf. i www.tremondi.de Uniper 3 / 150 Energiemarktinfos auf einen Blick Das unabhängige Beratungsunternehmen Uniper Market Solutions GmbH (UMS) präsentiert auf der E-world eine neue App, die Kunden mobilen Zugang zu allen relevanten Energiemarktinformationen verschafft. Nutzer können damit Marktberichte, Preise, Prognosen und den aktuellen Stand ihres Portfolios abrufen oder sich mithilfe von Webinaren fortbilden. Die App deckt einen Großteil des Leistungsportfolios von UMS ab. Alle Informationen darin lassen sich auf individuelle Bedürfnisse anpassen. Auf Wunsch erhalten Kunden wichtige Meldungen – etwa zu Marktentwicklungen – direkt per Push-Nachricht, sodass sie sofort reagieren können. Neben Marktinformationen und Prognosen bietet die App Webinare, mit denen sich User zur aktuellen Marktlage und Prognosen vertieft informieren können – ohne gesonderten Log - in auf einer anderen Plattform. i www.uniper.energy Vattenfall 3 / 416 Welche Chancen Power Purchase Agreements eröffnen Power Purchase Agreements (PPA) sind nicht nur ein Instrument, wirtschaftliche Tragfähigkeit für dezentrale Erzeugungsanlagen herzustellen, die ab 2020 aus der EEG- Förderung fallen. Daneben suchen Projektentwickler neue Konzepte bei der Direktvermarktung von Strom als Antwort auf sinkende Vergütungen bei der gesetzlichen Förderung. Direktabnahme-Verträge bieten zudem Möglich- Blick in den Tradingfloor der Vattenfall Energy Trading GmbH, wo auch Power Purchase Agreements (PPA) bewirtschaftet werden. Wilken 3 / 131 Transformation zum digitalen Versorger Die Transformation zum digitalen Versorgungsunternehmen steht im Fokus des diesjährigen Messeauftritts der Wilken Software Group. Eine Premiere feiert das neue Wilken Smart CityLab: Hier können Unternehmen den Aufbau eines LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) vorbereiten. Anhand von Praxisbeispielen demonstriert Wilken, wie das Betriebs - system für die Smart City funktioniert. Im Rahmen des Smart City Labs besteht zu- keiten für Unternehmen, ihren Bedarf an nachhaltiger Energie zu decken – sei es, dass diese direkt aus einer bestimmten Wind- oder Solar - anlage geliefert oder von unabhängigen Betreibern ohne Endkunden an größere Verbraucher vermittelt wird. Auch die Kombination mit weiteren Serviceleistungen ist möglich. PPA hat Vattenfall unter anderem mit Microsoft und Facebook geschlossen, die ihre Rechenzentren zukünftig mit erneuerbarem Strom versorgen. Vattenfall ist in allen Bereichen auf dem PPA-Markt tätig und arbeitet – auch mit Kunden anderer Branchen – an der Entwicklung weiterer Konzepte. i www.vattenfall.de dem die Möglichkeit, die unterschiedlichen LoRaWAN- Sensoren auf ihre Tauglichkeit zu testen – etwa was die einfache Inbetriebnahme, Langlebigkeit oder Messgenauigkeit anbetrifft. Daneben dominieren Mehrwertlösungen und regionale Versorgungskonzepte den Messeauftritt. So zeigt Wilken, wie Versorgungs - unternehmen über die Heizund Nebenkostenabrechnung neue Geschäftsfelder im Bereich der Wohnungswirtschaft erschließen können. Ergänzt wird dies durch Lösungen für die Abrechnung von Mieter- und Quartierstrommodellen, die wahlwei- Bild: Vattenfall se mit den Branchenlösungen EnerGy oder NTS.suite abgebildet werden. Auch die Integration von Stromspeichern oder E-Mobility-Konzepten ist ein zentrales Thema. Zudem rückt 2019 der Rollout intelligenter Messsysteme in den Vordergrund. Wilken zeigt, wie sich die Prozesse im intelligenten Messstellenbetrieb durchgängig digitalisieren und automatisieren lassen. i www.wilken.de Wilken Pro 1 / 134 Full-Service für die Abrechnung des iMSB Mit neuen Full-Service-Angeboten unterstützt die Wilken Pro GmbH, gemeinsame Dienstleistungstochter der Wilken Software Group und der Factur Billing Solutions GmbH, Vertriebe und Netzbetreiber bei der wirtschaftlichen Umsetzung unterschiedlicher Aufgaben. So zeigt Wilken Pro mit dem neuen Template „Bundesweiter Vertrieb“ eine Lösung, mit der neue und alte Lieferanten ihre Vertriebsprozesse schon ab dem ersten Zählpunkt mit einem attraktiven „Cost-to-Service“-Verhältnis abbilden können. Das Template „iMSB-Abrechnung“ richtet sich dagegen an den Verteilnetzbetreiber, der so für diesen neuen, aber durchaus lästigen Endkundenprozess keine neuen Ressourcen aufbauen muss. Bekanntlich sind grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) künftig gezwungen, die Messdienstkosten direkt mit dem Endkunden abzurechnen. Dafür müsste ein eigener Abrechnungsprozess aufgebaut werden, der sich aber niemals rechnen würde. Wilken Pro bietet deswegen Verteilnetzbetreibern in der Rolle des gMSB die Möglichkeit, die Abrechnung des iMSB komplett auszulagern. i www.wilken.de 34 BWK Bd. 71 (2019) Nr. 1/2

IT & Management Virtueller Energiespeicher Für Primärenergie - regelmarkt qualifiziert Die sonnen GmbH in Wildpoldsried hat zusammen mit Technologiepartner tiko Energy Solutions AG vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT die Präqualifi - kation zur Erbringung von Primärregelleistung für ihr deutschlandweites Netzwerk aus Heimspeichern erhalten. Damit stellt sonnen dem Energiemarkt die derzeit größte virtuelle Batterie zur Verfügung. Sie besteht aus tausenden, einzelnen Stromspeichern im ganzen Land, die für den Eigenverbrauch ihrer jeweiligen Haushalte genutzt werden. Kommt es zu Schwankungen im Strom- Smart Metering Alte ZFA erfolgreich migriert Um die vielfältigen Chancen intelligenter Messsysteme für neue Endkundenprodukte zu nutzen, setzt die EAM GmbH & Co. KG in Kassel auf eine IT-Lösung der Aachener Kisters AG. Ausschlaggebend dafür war unter anderem die Erfüllung der SaaS-Anforderungen des EAM-Tochter - unternehmens EnergieNetz Mitte GmbH. Damit schlägt das hessische Unternehmen mehrere Fliegen mit einer Klappe: Weil es bereits für Meter Data Management, Energiedatenmanagement, Bilanzierung und Prognose Kisters- Lösungen einsetzt und die alte Zählerfernauslesung (ZFA) in die bestehende Metering- Lösung von Kisters integriert wurde, profitiert es von der Reduzierung der Schnittstellen und von reibungslosen Prozessen. „Zugleich haben wir die Anzahl unserer Dienstleister gesenkt und können das prozessuale Risiko besser steuern“, erläutert Sven Nuhn, Leiter Netzvertrieb bei Ener- Tausende Energiespeicher bilden eine virtuelle Batterie, die am Primär - regelenergiemarkt teilnehmen darf. netz, ordnen sich diese Batterien per künstlicher Intelligenz selbstständig zu einer virtuellen Großbatterie an. Da jede Sonnen-Batterie einen unterschiedlichen Ladezustand hat, wird die Vielzahl der einzelnen Batterieleistungen zu einem Block ab 1 MW zusammengefasst und dem gieNetz Mitte. Die Migration der ZFA mit rund 8 000 Zählern war notwendig geworden, weil EAM die Nutzung der alten Infrastruktur gekündigt hatte. i www.kisters.de IT-Sicherheit Professionelle Software vereinfacht Prozesse Energiemarkt zur Verfügung gestellt. Bei der Abnahme durch TenneT musste die virtuelle Batterie innerhalb von 30 Sekunden 1 MW Leistung sowohl aus dem Netz ziehen als auch wieder einspeisen. Mit der bestandenen Prüfung hat sich die virtuelle Batterie für die Teilnahme am Primärregelenergiemarkt qualifiziert. i www.sonnen.de Bei der Stadtwerke Frankenthal GmbH werden Zuverlässigkeit und Sicherheit groß - geschrieben. Das gilt auch im Umgang mit sensiblen Informationen und Daten. Mit R2C Security von Schleupen hat der Energieversorger aus der Pfalz eine Software ausgewählt, die sich sowohl flexibel an Strukturen und Bedarf anpasst als auch die steigenden Anforderungen an Informationssicherheit erfüllt. Der Versorger hatte seinen gesamten Betrieb frühzeitig nach ISO/ IEC 27001 und ISO/IEC TR 27019 zertifizieren lassen. Die Audits wurden mithilfe von MS-Office-Produkten durchgeführt. Da der Verwaltungsaufwand einen Umfang erreichte, der damit nicht mehr zu bewältigen ist, holen sich die Frankenthaler nun eine professionelle Lösung an Bord. Nach intensivem Auswahlprozess fiel die Entscheidung zugunsten von R2C Security und der Module „information security“ und „data protection“ der Schleupen AG. i www.schleupen.de Strategie Beteiligung am Start-up Die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH hat sich zum 1. Januar 2019 per Kapital - erhöhung mit 24,9 % an der enisyst GmbH mit Sitz in Pliezhausen bei Stuttgart beteiligt. Beide Unternehmen wollen langfristig kooperieren und bei verschiedenen Projekten zusammenarbeiten, insbesondere bei der Steuerung und Optimierung von Energieerzeugungs- und Energieverteilanlagen sowie bei Steuerungsund Betriebskonzepten für Stadtquartiere mit Wärme- Bild: Sonnen Kurz notiert >> Initiativen kooperieren. EEBus und VHPready haben eine Zusammen - arbeit für die Vernetzung von Energieerzeugern, Verbrauchern und Netzen beschlossen. Die Initiativen wollen Standards für netzdienliche Kommunikation zwischen regenerativen Energieerzeugern und flexiblen Verbrauchern schaffen. i www.eebus.org, www.vhpready.de >> Neu im Vorstand. Neben Prof. Dr. Axel Sikora von der Hochschule Offenburg gehört seit Anfang Dezember 2018 Volker Eck, Geschäftsführer der Qundis GmbH, zum Vorstand der OMS-Group e. V. Der offene und patentfreie OMS-Standard für Energie-Messsysteme stellt die Zusammenführung von Verbrauchswerten aus unterschiedlichen Energiesparten sicher. i www.oms-group.org >> Zusammenschluss. Die Compello GmbH aus Ismaning, und DiCentral, Anbieter von EDI- und Supply- Chain-Lösungen aus Houston, Texas, USA, haben sich im November 2018 zusammengeschlossen. Für DiCentral, weltweit in zehn Ländern vertreten, bedeutet die Fusion den Eintritt in den europäischen Markt. i www.dicentral.de >> SIM-Karten-Kooperation. Die Berliner GWAdriga GmbH & Co. KG setzt beim Smart-Meter-Rollout auf das SIM-Karten-Management von Telefónica Deutschland. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren das energiewirtschaftliche Know-how des Telko-Unternehmens sowie die Integration in Rolloutund Gateway-Prozesse. i www.gwadriga.de BWK Bd. 71 (2019) Nr. 1/2 35

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