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05 | 2019

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EnergieForum

EnergieForum Persönliches >> Dr. Timo Berger wird zum 1. September 2019 Vertriebsvorstand der Weidmüller Gruppe in Detmold. Vom 1. März 2019 an tritt er für sechs Monate in eine engere Zusammenarbeit mit dem aktuellen Chief Marketing & Sales Officer (CMSO) José Carlos Álvarez Tobar. Dieser wird danach nach insgesamt 40 Jahren bei Weidmüller und rund drei Jahren als Vertriebs - vorstand in den Ruhestand gehen. i www.weidmueller.com >> Der Aufsichtsrat der Rolls-Royce Power Systems AG hat die Verträge des Vorstandsvorsitzenden Andreas Schell sowie von Finanzvorstand und Arbeitsdirektor Marcus A. Wassenberg verlängert. Die Ver - träge wurden jeweils bis Dezember 2022 geschlossen. i www.rrpowersystems.com >> Alberto Ravagni ist als CEO der Solidpower Group zurückgetreten. Sein Nachfolger seit dem 12. Februar 2019 ist Andreas Pichler, der die Position und Auf - gaben des CEO nahtlos übernommen hat. i www.solidpower.com >> Der Bundesverband WindEnergie (BWE) hat seinen Bundesvorstand neu gewählt. Neben Hermann Albers, der als Präsident im Amt bestätigt wurde, wurden Bärbel Heidebroek, Landwind, Andreas Jesse, Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern, Björn Spiegel, Arge Netz, sowie Joachim Wierlemann, Landesvorsitzender Hessen, zum Vizepräsidenten bzw. -präsidentin gewählt. Weitere Mitglieder komplettieren den Gesamtvorstand. i www.wind-energie.de Phoenix Contact / Venios Kooperation verkündet Mit dem Wegfall konventioneller Erzeuger stehen Verteilnetze künftig vor neuen Herausforderungen: Es entsteht eine zunehmende Volatilität durch die erneuerbaren Energien, und die Anforderungen der Verbraucher an die Versorgungssicherheit steigen. Dies sorgt dafür, dass die kostenoptimierte Bewirtschaftung der Assets unter den heutigen Voraussetzungen schwieriger wird. Phoenix Contact und Venios werden aus diesen Gründen für den Markt eine IoT-Plattformlösung bereitstellen, die für Transparenz und Steuerbarkeit in der Mittel- und Niederspannungsebene sorgt und ein wirtschaftlich optimiertes Management von Verteilnetzen ermöglicht. Die Frankfurter Venios GmbH entwickelt seit 2012 Software-Lösungen für ortsund zeitaufgelöste Analyse Energieeffizienz Neuer Service von ABB und MVV MVV und ABB haben eine gemeinsame, ganzheitliche Service-Lösung entwickelt. „Energy and Efficiency as a service“ bietet den Industrieund Energiekunden von MVV nachhaltige und modulare Lösungen zur Optimierung der Energieeffizienz und für das Energiemanagement nach kundenindividuellen Zielsetzungen wie Maximierung des lokalen Verbrauchs oder Realisierung von CO 2 -Einsparungen. Die Energieflüsse von Industrieanlagen und Energieinfrastrukturen werden gemessen, hochauflösend und in Echtzeit verarbeitet und schließlich optimiert mit ABB Ability Energy management for sites – Optimax für virtuelle Kraftwerke. Dank Optimax bietet der neue Service einen transpa- renten Einblick in den Energieverbrauch, erlaubt die Echtzeitüberwachung der Energienutzung und bietet die Möglichkeit, eine neue Anlagengeneration in ein virtuelles Kraftwerk zu integrieren und dezentrale Erzeugungsanlagen und flexible Verbraucher zu bündeln. Diese Bündelung und Poolbildung ermöglicht die nahtlose Erhebung, Verwaltung und Übermittlung von Umweltdaten in Zusammenhang mit der Energienutzung und erlaubt es den Nutzern, die betrieblichen Abläufe ihrer Erzeugungsanlagen, ihrer steuerbaren Verbraucher und/oder ihrer Speicher zu automatisieren. Über das virtuelle Kraftwerk verknüpft MVV Flexibilitäten in Form von unterbrechbaren Verbrauchern und Energiespeichern intelligent mit dem Energiemarkt. Zudem berät das Unternehmen bei der Umsetzung von Energieinfrastrukvon elektrischen Energiesystemen. Die Venios-Energy-Plattform ist dabei auf massive parallele Verarbeitung verschiedener Datenquellen und Modelle (Big Data) ausgelegt. Verknüpft mit vorliegenden oder abgeleiteten Informationen zur Topologie und Ausstattung des lokalen Netzes können Lastflüsse modelliert, berechnet sowie mittels integriertem Geo-Informations- System (GIS) grafisch aufbereitet und bereitgestellt werden. Eine Vielzahl an Prognoseszenarien erlaubt darüber hinaus einen Blick in die Zukunft. Bild: Phoenix Contact Sie wollen eine gemeinsame IoT-Plattform - lösung bereitstellen: Dr. Jonas Danzeisen (links), Venios- Geschäftsführer, und Ulrich Leidecker, Leiter Business Area Industry Management und Automation, Phoenix Contact. Die Lösungen von Phoenix Contact liefern neben mathematischen Modellen Live-Daten aus Ortsnetzstationen, EEG-Anlagen oder MS- Schwerpunktstationen. Sie bilden damit die Basis für eine optimierte Prognosesteuerung sowie automatisierte Netzführung im Verteilnetz. Die PLCnext-Plattform von Phoenix Contact dient hier zukünftig als Grundlage für einen interoperablen Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Teilsystemen in der unteren Verteilnetzebene. i www.phoenixcontact.com turmaßnahmen, beim Umgang mit regulatorischen Auflagen sowie bei der Planung, dem Bau und der Finanzierung des Betriebs von Kraftwerken. i www.abb.de, www.mvv.de Forschungsprojekt Wasserstoff als Ersatz für Erdgas im Kraftwerksbetrieb Verbund errichtet am thermischen Kraftwerksstandort im steirischen Mellach eine Demonstrationsanlage, die sowohl als Elektrolyse wie auch als Brennstoffzelle betrieben werden kann. Gemeinsam mit der Technischen Universität Graz und dem deutschen Cleantech-Spezialisten Sun - fire soll der Einsatz von klimaneutral produziertem Wasserstoff im Kraftwerksbetrieb als Ersatz für fossiles Erdgas erforscht werden. 34 BWK Bd. 71 (2019) Nr. 5

EnergieForum Das im Jahr 2012 in Betrieb genommene Gaskraftwerk Mellach ist mit einer elektrischen Leistung von 838 MW das leistungsstärkste Kraftwerk Österreichs. Im Einsatz für die überregionale Netzstützung leistet es einen bedeutenden Beitrag zur österreichweiten Stromversorgungssicherheit. Die beiden hocheffizienten Gasturbinen werden bis dato ausschließlich mit dem fossilen Brennstoff Erdgas betrieben. Im Rahmen des jetzt gestarteten Forschungsprojekts „Hotflex“ wird Verbund nun erstmals die teilweise Substitution des Erdgases durch klimaneutral produzierten Wasserstoff testen – und zwar im realen Kraftwerkseinsatz. Der Wasserstoff soll direkt am Kraftwerksgelände durch die Hochtemperatur-Dampfelektrolyse mit einer Produktionsleistung von 40 m3 (i.N.)/h hergestellt werden. i www.sunfire.de Power-to-Gas Netzbetreiber stellen Investitionsanträge Die Netzbetreiber Amprion und Open Grid Europe sowie TenneT, Gasunie Deutschland und Thyssengas machen den nächsten Schritt, um die beiden aktuell leistungsstärksten Projekte zur Sektorenkopplung in Deutschland zu realisieren. Die Unternehmen planen den Bau von zwei Powerto-Gas (PtG)-Pilotanlagen im industriellen Maßstab. Für beide Projekte haben die Netzbetreiber die erforderlichen Investitionsanträge gestellt. TenneT, Gasunie Deutschland und Thyssengas planen mit „Element Eins“ eine 100 MW starke Anlage zur Umwandlung von grünem Strom in grünen Wasserstoff in Diele oder Conneforde in Niedersachsen. Amprion und Open Grid Europe (OGE) wol- len mit dem Projekt „hybridge“ eine PtG-Anlage gleicher Leistung in der Region Lingen errichten, die zusätzlich den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Übertragungsnetzes gewährleisten soll. Element Eins soll schrittweise ab 2022 und hybridge vollständig in 2023 in Betrieb gehen, wenn die BNetzA grünes Licht hierfür gibt. Mit den Anträgen für die Investitions- Stadtwerke Hanau / Getec Zusammenarbeit vertieft Die Stadtwerke Hanau und Getec wollen ihre Zusammenarbeit zur Infrastrukturentwicklung des Quartiers Pioneer Park in Hanau ausbauen und auf ein langfristiges Fundament stellen. Getec hat dazu 50,1 % der Gesellschaftsanteile an der PionierWerk Hanau GmbH erworben. Ein entsprechender Vertrag wurde unterzeichnet. Die neue Gesellschaft errichtet die Infrastruktur im neuen Stadtquartier Pioneer Park in Hanau. Auf dem 50 ha großen ehemaligen Gelände der US- Streitkräfte werden etwa 1 600 Wohnungen für bis zu 5 000 maßnahmen kann die Finanzierung der beiden Pilotanlagen im Rahmen des heutigen Regulierungssystems stattfinden. Die Kapazität zur Umwandlung von grünem Strom in grünes Gas, so die Pläne in beiden Projekten, soll Dritten, wie zum Beispiel Händlern und Direktabnehmern, diskriminierungsfrei angeboten werden („Third Party Access“). i www.amprion.net Menschen entstehen. Getec und die Stadtwerke Hanau werden künftig im „Quartier der Zukunft“ über die gemeinsame Gesellschaft das neue Wohnquartier mit klimafreundlicher und effizienter Energie versorgen und dazu zusätzlich Smart-Home-Lösungen, Breitbandinternet und E-Mobility bereitstellen. Das Energiekonzept sieht den Einsatz von drei Blockheizkraftwerken zur effizienten Erzeugung von Wärme und Strom sowie Brennwertkessel und Wärmepumpentechnologie vor. Zusätzlicher Strom wird über Photovoltaik erzeugt. i www.pionierwerk.info, www.getec-energyservices.com Bei der Vertragsunterzeichnung: (vorne v.li.) Steffen Maiwald, Geschäftsführer der Stadtwerke Hanau, Michael Lowak, Getec CEO Segment Immobilienwirtschaft, Peter Glaese, Getec, (hinten v.li.) Markus Dammann, Stadtwerke Hanau, Jochen Schmitt, Getec. Bild: Getec Kurz notiert >> Erdkabel. Westnetz investiert im Hunsrück in eine rund 17 km lange Erdleitung. Die neue Hochspannungsleitung transportiert künftig regenerativen Strom von Windkraftanlagen aus dem Hunsrück zu den Ballungszentren der Region. Pfisterer liefert dazu die komplette 110-kV-Kabelanlage mit einer Kabellänge von rund 52 km inklusive der Kabelgarnituren schlüsselfertig aus einer Hand. Überschüssige Windkraftenergie wird künftig vom Einspeisepunkt Thalfang über eine 17 km lange Verbindung zur Umspannanlage bei Osburg geleitet. i www.pfisterer.com >> Elektromobilität. Die innogy eMobility Solutions GmbH hat in Duisburg einen neuen Schnellladepark offiziell in Betrieb genommen. Die Lage am Autobahnkreuz in direkter Nähe zur A42 und A59 ist ideal, um den Transitverkehr zu erreichen und gleichzeitig Stadtbewohnern ohne eigenen Stellplatz Elektromobilität zu ermöglichen. Das innovative Projekt, das innogy gemeinsam mit den Stadtwerken Duisburg realisiert hat, kombiniert Schnellladesäulen und ein Solardach mit einer Batteriestation. i www.innogy.com >> Microgrids. Rolls- Royce und ABB haben eine globale Partnerschaft für die Zusammenarbeit bei Microgrids mit modernen Automatisierungssystemen bekanntgegeben. Beide Unternehmen werden gemeinsam innovative, energieeffiziente Microgrid-Lösungen für Energieversorger, Industrie- und Gewerbebetriebe anbieten. i www.abb.de, www.rrpowersystems.com BWK Bd. 71 (2019) Nr. 5 35

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