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05 | 2019

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Aus den Unternehmen

Aus den Unternehmen Persönliches >> Der Vorstand der VDMA Arbeitsgemeinschaft Großanlagenbau hat Anfang April Jürgen Nowicki, Geschäftsführer der Linde AG Engineering Division, als seinen Sprecher bestätigt. Nowicki, der dieses Ehrenamt seit April 2016 ausübt, wurde für einen Zeitraum von zwei Jahren einstimmig gewählt. i www.vdma.org >> Der neue Geschäfts - führer der Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG heißt Oliver K. Stöckl. Seit 2012 ist er für Phoenix Contact tätig gewesen, zuletzt als Geschäftsführer der Tochterfirma Phoenix Contact E-Mobility GmbH. Stöckl hat seine Tätigkeit in der deutschen Vertriebsgesellschaft bereits aufgenommen und wird seinen Vorgänger Günther Lukassen ablösen, der Ende Mai 2019 in den Ruhestand wechselt. i www.de.endress.com >> In seiner turnusgemäßen Sitzung hat das Kuratorium der RAG-Stiftung Dr. Jürgen-Johann Rupp zum neuen Finanzvorstand der RAG-Stiftung bestellt. Rupp übernimmt das Amt von Dr. Helmut Linssen, der sein Amt aus Altersgründen niedergelegt hat. i www.rag-stiftung.de >> Gerald Neuwirth ist seit dem 1. April 2019 neuer Chief Sales Officer (CSO) und Geschäftsführer der Solidpower GmbH (D). Er tritt die Nachfolge von Andreas Ballhausen an, der auf eigenen Wunsch zum 31. März 2019 aus dem Unternehmen ausgeschieden ist, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. i www.solidpower.com Siemens Mobile Stromerzeugung in Afghanistan Siemens hat den ersten Lieferauftrag der SGT-A45-Gasturbine für mobile Stromerzeugung von Bayat Power erhalten. Das auf Anhängern vormontierte Gaskraftwerk wird bereits in wenigen Monaten Strom für die Provinz Dschuzdschan im Norden Afghanistans produzieren. Das mobile Kraftwerk basiert auf einer aus der Luftfahrt abgeleiteten aeroderivativen Gasturbine für die Stromerzeugung, die als 50-Hz-Version eine Leistung von bis zu 41 MW bereitstellt. Da Gasturbine, Generator und Große Gasturbinen Siemens und Spic vereinbaren umfassende Kooperation Siemens und die State Power Investment Corporation Limited (Spic) haben ein um - fassendes strategisches Partnerschaftsabkommen abgeschlossen. Die Vereinbarung unterzeichneten Qian Zhimin, Chairman der Spic, und Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG, in Peking. Das Abkommen verfolgt verschiedene Ziele: Beide Parteien werden bei Demonstrationsprojekten im High-Tech-Bereich zusammenarbeiten, beispielsweise bei der Digitalisierung von Kraftwerken, bei Wasserstoffprojekten und dem Smart Energy Management für ein dezentrales Energiesystem. Zudem soll ein Lieferantennetzwerk in China aufgebaut werden. Darüber hinaus sind beide Parteien übereingekommen, nicht nur im Bereich der Projektabwicklung zu kooperieren, sondern auch bei der Entwicklung von geeigneten Gas-to-Power-Projekten weltweit. Das Abkommen erweitert die Zusammenarbeit im Bereich der Kraftwerkstechnik Das Bild zeigt eine auf mobilen Anhängern montierte SGT-A45-Gasturbine am Verpackungsstandort in Houston, USA. über die erst eine Woche zuvor mit der China United Heavy- Duty Gas Turbine Company (UGTC) unterzeichnete Technologiekooperation bei großen Gasturbinen hinaus. i www.siemens.com/ueber/power-gas EnBW Ergebnis gesteigert Die EnBW Energie Baden- Württemberg AG hat ihren positiven Ergebnistrend trotz erschwerter Rahmenbedingungen auch im Geschäftsjahr 2018 weiter fortgesetzt. Mit 21 775 Mitarbeitern (+ 2 %) erzielte die EnBW einen Umsatz von rund 20,62 Mrd. €, dies entspricht einem Minus von 6,2 % gegenüber dem Vorjahr (21,97 Mrd. €). Die Entwicklung der Umsatzerlöse geht rein auf die erstmalige Anwendung eines neuen Rechnungslegungsstandards zurück und hat keine Auswirkungen auf das Ergebnis. Das operative Ergebnis (Adjusted Ebitda) lag mit 2,16 Mrd. € um 2,1 % über dem Vorjahr und damit innerhalb der Bandbreite der Jahresprognose von 0 bis 5 %. Hilfsinstrumente bereits auf mobilen Anhängern montiert, werksseitig getestet und in Betrieb genommen werden, beschränken sich die lokalen Bauarbeiten vor Ort auf ein Minimum. Dadurch ist der Beginn der Stromproduktion in nur wenigen Monaten möglich. i www.siemens.com/sgt-a45 Geprägt war das Jahr 2018 für die Branche und damit auch für EnBW von den unterdurchschnittlichen Windverhältnissen und Niedrigwasser, was sich insbesondere auf die Erträge der Offshore-Windparks sowie der Laufwasserkraftwerke ausgewirkt hat. Die gute Performance vor allem im Netzbereich sowie Effizienzen konnten diese negativen Effekte ausgleichen. i www.enbw.com MVV / Stadtwerke Heidelberg Gemeinsame Gesellschaft zur Fernwärmeversorgung Das Mannheimer Energieunternehmen MVV und die Stadtwerke Heidelberg haben einen Kooperationsvertrag zur Gründung der Gesellschaft wärme.netz.werk Rhein-Neckar GmbH unterzeichnet. Die beiden Energieunternehmen haben mit der neuen Gesellschaft eine gemeinsame Plattform für Zukunftsthemen und -technologien für die nachhaltige Weiterentwicklung der regionalen Fernwärmeversorgung geschaffen. Bild: Siemens 56 BWK Bd. 71 (2019) Nr. 5

Aus den Unternehmen Eines ihrer zentralen Ziele ist die Erschließung von Wärmequellen aus erneuerbaren Energien und Abwärme („Grüne Wärme“). Geschäftsführer des wärme.netz.werks Rhein-Neckar sind Eva Werner, Referentin für den regionalen Fernwärme-Vertrieb bei der MVV in Mannheim, und Markus Morlock, Abteilungsleiter Anlagen-Services bei den Stadtwerken Heidelberg Netze. Sitz der neuen Gesellschaft wird Heidelberg sein. i www.mvv.de Infraserv Höchst Geschäftsjahr 2018 Die Gesamt-Investitionssumme im Industriepark Höchst beläuft sich seit dem Jahr 2000 auf inzwischen 7,7 Mrd. €. tur weist der Industriepark Höchst ein ausgesprochen stabiles Investitionsniveau auf. Insgesamt 327 Mio. € investierten die Standort-Unternehmen im Jahr 2018 im Industriepark Höchst, womit der Vorjahreswert fast exakt erreicht wurde. i www.infraserv.com Bild: Infraserv Höchst Aufträge >> GE Renewable Energy hat das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) beauftragt, den Maschinenkopf der neuen Onshore-Windturbinenplattform Cypress zu testen. Die Testkampagne beginnt im August 2019 für die Dauer eines Jahres und wird die volle Kapazität des Dynamic Nacalle Testing Laboratory (DyNaLab) von IWES nutzen, das die Leistungs - fähigkeit der Maschinenköpfe von Windenergiean - lagen in Alltagssituationen und extremen Windverhältnissen validiert. i www.ge.com/renewableenergy Die Infraserv-Höchst-Gruppe hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 hinter sich. Der konsolidierte Umsatz betrug 1,039 Mrd. € und lag somit mehr als 6,6 % über dem des Vorjahres. Bezogen auf die Infraserv Höchst KG konnte sogar ein Umsatzwachstum von mehr als 9,2 % auf 941,7 Mio. € verbucht werden. Dr. Joachim Kreysing, neben Jürgen Vormann Geschäftsführer von Infraserv Höchst, betonte, dass das Unternehmen aktuell große Investitionsprojekte vorantreibt, um die weitere Entwicklung des Standortes zu stärken. Darüber hinaus realisiert Infraserv Höchst zunehmend Wachstumspotenziale außerhalb des Industrieparks. „Wir werden extern wachsen, aber natürlich vernachlässigen wir keinesfalls unsere wichtigste Referenz: den Industriepark Höchst“, so Jürgen Vormann. Dort sorgt Infraserv Höchst als Betreibergesellschaft nach wie vor für optimale Rahmenbedingungen, die einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der am Standort forschenden und produzierenden Unternehmen leisten. Trotz der sich eintrübenden Konjunk- MAN Energy Solutions 40 Prozent an H-Tec Systems erworben MAN Energy Solutions be - teiligt sich mit 40 % an der GP-Joule-Tochtergesellschaft H-Tec Systems GmbH. Für H-Tec Systems ist es nach eigenen Angaben eine perfekte Unterstützung im stark expandierenden Wasserstoffmarkt. H-Tec Systems hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Forschung und Entwicklung der Wasserstofftechnologie. An den Standorten Lübeck, Braak und Augsburg entwickelt und fertigt ein Team von 20 Mitarbeitern Stacks und Elektrolyseure für die Herstellung von Wasserstoff aus Strom. Seit 2010 ist H-Tec Systems ein Tochterunternehmen des auf erneuerbare Energien und Sektorenkopplung spezialisierten Projektentwicklers GP Joule, der rund 60 % der verbleibenden Anteile hält. MAN Energy Solutions erhält zwei Sitze im neu gebildeten H-Tec Beirat. Das Management-Team aus Heinrich Gärtner, Dr. Joachim Herrmann und Frank Zimmermann wird auch weiterhin die operativen Geschäfte führen. i www.gp-joule.de, www.man-es.com Rolls-Royce Power Systems Positive wirtschaftliche Entwicklung fortgesetzt Der Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems hat seine positive Entwicklung im Geschäftsjahr 2018 fortgesetzt. Der bereinigte Umsatz stieg um 15 % auf 3,5 Mrd. Pfund Sterling (3,9 Mrd. €) (2017: 3,4 Mrd. €), der bereinigte Betriebsgewinn auf 317 Mio. Pfund Sterling (358 Mio. €). Das entspricht einer bereinigten Umsatzrendite von 9,1 %. Sämtliche Segmente erzielten gute bis sehr gute Absatzzahlen. Der Marine-Umsatz stieg um 12 %, der Umsatz mit Industrieantrieben sogar um 40 %. Lediglich der Bereich Powergen fiel mit 5 % etwas schwächer aus, der jedoch im Vergleichsjahr 2017 überproportional gewachsen war. Mit einem Anteil von 23 % am Gesamtumsatz ist Power Systems die Nummer Zwei der drei Geschäftsbereiche des britischen Rolls-Royce-Konzerns. Der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs Power Systems liegt mit 3,1 Mrd. Pfund (3,6 Mrd. €) um 28 % über dem Vorjahreswert. i www.rrpowersystems.com >> DS Smith, Anbieter von nachhaltigen Verpackungslösungen, und E.on haben einen weitreichenden Vertrag über den Bau einer hochmodernen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in der Papierfabrik Kemsley in Kent (UK) unterzeichnet. Das 75-MW-Kraftwerk wird das bestehende Heizkraftwerk ersetzen und die Partnerschaft von E.on am Standort Kemsley Mill mit DS Smith für die nächsten 20 Jahre verlängern. i www.dssmith.com, www.eon.com >> Siemens Gamesa Renewable Energy hat TÜV Nord beauftragt, eine der größten Offshore-Windenergieanlagen der Welt zu zertifizieren. 2022 sollen die neuen 10-MW-Anlagen marktreif sein. Mit einem Durchmesser von 193 m und einer Leistung von 10 MW gehört die SG 10.0–193 DD zu den weltweit größten Offshore- Windenergieanlagen. Dank der größeren Rotorblätter produziert die Turbine jährlich 30 % mehr Energie als das Vorgängermodell. i www.tuev-nord-group.com BWK Bd. 71 (2019) Nr. 5 57

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