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06 | 2019

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Aktuell Kurz notiert >>

Aktuell Kurz notiert >> Exploration. Wintershall Dea hat im Rahmen der Lizenzrunde „Costa Afuera“ zwei Blöcke im vielversprechenden Malvinas- Becken vor der Küste Feuerlands gewonnen. Damit beteiligt sich das Unternehmen, neben dem Gebiet CMA-1, nun an weiteren Offshore-Explorationsprojekten in Argentinien. i www.wintershalldea.com >> OTC-Handel. Seit April 2019 nutzt Vattenfall Energy Trading die Plattform Tender365, um Strom- und Gasgeschäfte für Kunden abzuschließen. Vattenfall möchte mit den Kunden direkt über Tender365 in Kontakt treten und neue Kunden über die Vertriebsmöglichkeiten der Plattform erreichen. i www.tender365.energy SMGW-Installationen Neue Messtechnik ermöglicht Befundprüfung Als Knotenpunkt für die Datenkommunikation im intelligenten Messsystem muss das Smart Meter Gateway (SMGW) höchste Qualitäts - anforderungen erfüllen. Während die Zählerproduzenten strenge Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE berücksichtigen und vor Auslieferung der Geräte einen Konformitätsnachweis erbringen müssen, mangelte es bislang an praktikablen Lösungen, SMGW-Installationen bei Bedarf einer Befundprüfung zu unterziehen. Diese Lücke konnte die EMH Umweltbundesamt Klimabilanz 2018 Aufbau des Systems zur regel - konformen Befundprüfung von SMGW-Installationen der EMH Energie-Messtechnik GmbH. Bild: EMH Energie-Messtechnik GmbH in Brackel nun schließen. Die kombinierte Hard- und Softwarelösung folgt dem grundsätzlichen Ablauf, den die Eichbehörden in der „Prüf- anweisung für Messgeräte und Zusatzeinrichtungen GM-P 6.1 Elektrizität“ verlangen. Das von EMH realisierte Prüfsystem steht als Erweiterung vorhandener Zählerprüfeinrichtungen zur Verfügung, kann aber auch in neue Prüfeinrichtungen integriert werden. i www.emh.de >> Hybridspeicher. Die Erzeugungssparte der Bremer swb hat einen 15-MW-Batteriespeicher, kombiniert mit einer Power-to-Heat- Anlage, gebaut. Das Hybridregelkraftwerk (HyReK) koppelt die beiden Sektoren Strom und Wärme und ist in der Lage, Systemdienstleistungen für den Strommarkt und mögliche überschüssige Stromproduktion in Form von Wärme für die Fernwärmeversorgung bereitzustellen. i www.swb.de >> Neuer Fachbereich. Um Versorgungsunternehmen, Industrie und Forschung bei der Umsetzung der Energiewende wirkungsvoll zu begleiten, hat die Energietechnische Gesellschaft im VDE (VDE|ETG) den Fachbereich „Erzeugung und Speicherung elektrischer Energie“ gegründet. i www.vde.com In Deutschland wurden 2018 insgesamt 865,6 Mio. t Treibhausgase (THG) freigesetzt – rund 41 Mio. t (4,5 %) weniger als im Vorjahr. Das zeigt eine Prognoseberechnung des Umweltbundesamtes (UBA). Damit wurde nach vier Jahren Stagnation erstmals wieder eine nennenswerte Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Deutliche Emissionsrückgänge gab es bei Energiewirtschaft und Haushalten. Auch im Verkehrssektor gingen die Emissionen leicht zurück. Gründe für diese Entwicklung sind der zurückgehende Verbrauch von fossilen Energien und die außergewöhnliche Witterung im Jahr 2018. Im Vergleich zu 1990 hat Deutschland seine Emissionen damit um 30,8 % gesenkt. Bis 2030 müssen die Emissionen nach Beschluss lage der Bundesregierung um mindestens 55 % gesenkt werden. Von den insgesamt 41 Mio. t Minderung entfielen rund 14 Mio. t CO 2 auf die Energiewirtschaft (4,5 % Senkung). Die Stromerzeugung aus er- neuerbaren Energien nahm 2018 zu, die aus sämtlichen fossilen Energieträgern ging zurück – unter anderem aufgrund der Stilllegung von Kraftwerken. Den deutlichsten Emissionsrückgang verzeichnete die Steinkohle. Ein Faktor ist hier der infolge der Reform des EU-Emissionshandels gestiegene CO 2 -Preis. Im Laufe des Jahres wurden Steinkohlen-Kraftwerke mit rund 1,5 GW Leistung stillgelegt beziehungsweise gingen in die Netzreserve. Ein weiterer Effekt war der Dürresommer 2018: Niedrige Wasserstände an den Flüssen führten zu geringeren Transportkapazitäten und damit zu höheren Steinkohlenpreisen. Die Emissionen aus der Braunkohle - nutzung sanken um etwa 3,6 Mio. t. Am 1. Oktober 2018 haben drei Kraftwerksblöcke (zwei in Niederaußem, einer in Jänschwalde) die Stromproduktion eingestellt und wur- den in die Sicherheitsbereitschaft überführt. Die Emissionen aus der Erdgasverbrennung gingen ebenfalls leicht zurück. i www.umweltbundesamt.de Submetering SMGW-basierte Datenübertragung Mit ihrer neuen Komplett - lösung für das Submetering bilden die GWAdriga GmbH & Co. KG in Berlin und Varys, in Jena ansässiger Softwareund Abrechnungsdienstleister für die Immobilien- und Energieversorgungswirtschaft, den gesamten wohnungswirtschaftlichen Meter-to-Cash- Prozess gemeinsam und integriert über das Smart Meter Gateway (SMGW) ab. Die neue Lösung umfasst sämtliche Leistungen eines Submetering im White-Label – von 16 BWK Bd. 71 (2019) Nr. 6

Aktuell ausgewählten Teilleistungen bis hin zum kompletten Heizkostenabrechnungsprozess. „Zielgruppen sind die Wohnungswirtschaft und Versorgungsunternehmen, die zum Beispiel mithilfe des Liegenschaftsmodells neue Geschäftsfelder erschließen oder ihre Wertschöpfung erweitern wollen“, erläutern Dr. Ralfdieter Füller, Geschäftsführer von GWAdriga, und Varys-Chef Marco Frommann. Im ersten Schritt wurden die technischen Systeme von GWAdriga und Varys integriert. Neben dem Wärmeverbrauch kann auch der Verbrauch von Warm- und Kaltwasser ausgelesen, rechtssicher über das Gateway übertragen und für die Heiz- und Nebenkostenabrechnung herangezogen werden. i www.gwadriga.de, www.varys.de Mahnwesen Cloud- und AI-basierte Lösung macht Prozesse flott Zur Realität der über 1 300 Energieunternehmen in Deutschland gehört, dass viele Stromkunden ihre Rechnung nicht bezahlen. 2018 musste die Branche 6,6 Millionen Strombezieher aufgrund offener Rechnungen persönlich anschreiben. Die Digitalisierung bietet neue Wege der Prozessoptimierung. So arbeiten Start-ups und IT-Unter- nehmen an Cloud-Lösungen, die Neukunden anwerben, die gesamte Abrechnung übernehmen und bei Zahlungs - störungen Mahnungen erzeugen können. Allerdings endet die Unterstützung für den Mahnprozess bei dauerhaften Zahlungsausfällen spätestens, wenn gerichtliche Maßnahmen, zum Beispiel Einholen eines Titels, notwendig werden. Dies will die Collenda GmbH in Meerbusch ändern. Das Unternehmen bietet eine Cloud-Lösung, die nahtlos an das vorhandene Abrechnungssystem angebunden werden kann. Das System verspricht nicht nur im gerichtlichen Verfahren maximale Prozessunterstützung. Auch das Rückführen vorgerichtlicher Forderungen könne mithilfe von Algorithmen der künstlichen Intelligenz (AI) vorgenommen werden. i www.collenda.com DSGVO Weiterhin Handlungsbedarf Am 25. Mai 2019 jährte sich das Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) das erste Mal. Die befürchtete Abmahnwelle blieb aus, doch Haye Hösel, Geschäftsführer und Gründer der Hubit Datenschutz GmbH & Co. KG in Stuhr, ist trotzdem beunruhigt: „Ein DSGVO-konformer Umgang mit sensiblen Daten gehört noch immer nicht zum Alltag vieler Unternehmen.“ Besonders wenn es um gesetzeskonforme Websites, sichere Passwörter oder die Nutzung von Diensthandys gehe, bestehe weiterhin Handlungsbedarf. Mittlerweile hätten zwar viele Unternehmen die Vorgabe umgesetzt, einen internen oder externen Datenschützer zu benennen. Aber die Mitarbeiter müssten im Alltag auch selbst achtsam sein. Es genüge nicht, ihnen DSGVO-konformes Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen. Stattdessen gelte es aufzuklären, selbst wenn vieles auf den ersten Blick selbstverständlich aussehe. „Es empfiehlt sich beispielsweise, laute Telefonate über sensible Firmendaten in der Öffentlichkeit möglichst zu vermeiden und bei der Nutzung von Dienstlaptops unterwegs Blickschutzfilter zu verwenden“, so Hösel. i www.hubit.de Kundenselbstablesung Neue Rückmeldeoptionen nutzbar Smart Metering hin oder her – die Kundenselbstablesung lebt. Im Privatkunden - bereich bleibt sie sogar auf lange Sicht ein unverzichtbares Werkzeug für die Verbrauchserfassung. Deshalb investiert die co.met GmbH in Saarbrücken in die Weiterentwicklung. Mit der Integration von WhatsApp hat der Messdienstleister seine Ablesemanagement-Lösung „co.read“ um einen weiteren digitalen Rückmeldekanal erweitert. Dazu fotografieren Verbraucher die ausgefüllten Ablesekarten und senden die Fotos per Messenger-Dienst an co.met. Sobald das System die Zahlen auf dem Foto zweifelsfrei ausgelesen und die Plausibilität der Daten festgestellt hat, erhält der Absender die Info, dass die Selbstablesung erfolgreich war. Andernfalls wird er aufgefordert, die Karte nochmals zu fotografieren oder per Post loszuschicken. Zudem bietet co.met Versorgern mit der Nutzung des Short Message Service (SMS) eine weitere digitale Möglichkeit, vor der kartenbasierten Ablesekampagne eine Aufforderung zur Ablesung an die Kunden zu schicken. Dabei erhalten alle Endkunden, deren mobile Rufnummer bekannt ist und datenschutzkonform verarbeitet werden kann, vor der eigentlichen Kampagne eine SMS auf ihr Smartphone mit der Aufforderung, ihre jeweiligen Zählerstände durchzugeben. Das weitere Verfahren läuft analog zur etablierten E-Mail-basierten Ableseaufforderung: Die Endkunden öffnen ihren mit der SMS erhaltenen Link. So gelangen sie zum Ableseportal, wo sie die abgelesenen Zählerstände eingeben können. i www.co-met.info BHKW für Erdgas von 20 kW el – 4.500 kW el QUANTO 600 - 4.500 kW FLEXI el 80 - 530 kW el TEDOM SCHNELL GmbH MICRO BHKW für Erdgas und Biogas 20 - 50 kW el Felix-Wankel-Str. 1 D-88239 Wangen i. A. Tel.: +49 7520 9661-0 info@tedom-schnell.de www.tedom-schnell.de

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