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06 | 2019

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Aktuell Kurz notiert >> Robotics Process Automation. Die Thüga Aktiengesellschaft aus München und der SAP-Spezialist Natuvion GmbH in Walldorf haben die Natuvion Digital GmbH gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen soll Software-Roboter für die automatisierte Bearbeitung von Geschäftsprozessen in der Energiebranche über eine zentrale IT-Infrastruktur modellieren und vermarkten. i www.natuvion.com >> Neues Pricing-Tool. Die Stadtwerke Ludwigsburg- Kornwestheim GmbH setzt im Strom- und Gasvertrieb seit Anfang 2019 auf das Pricing-Tool der EnDaNet GmbH aus Erfurt. Es unterstützt das Vertriebsteam bei der spontanen Angebotserstellung und hilft, Preise genauer zu kalkulieren und Angebote somit besser zu platzieren. i www.endanet.com >> Kompetenzbündelung. Mit der Fusion der Ulmer Wilken Rechenzentrum GmbH und der Wilken IT Services GmbH in Neustadt/Holstein hat die Wilken Software Group alle IT-Dienstleistungen unter einem Firmendach vereint. Die neue Wilken Data Service Center GmbH beschäftigt 33 Mitarbeiter, 19 davon in Ulm. i www.wilken.de >> Zertifizierung von Sensoren. Zwölf Mitgliedsunternehmen der OMS- Group e. V. haben die „Task Force Sensoren“ gegründet, um die OMS-Zertifizierung dieser Geräte zu forcieren. Damit wird die Integration von interoperablen Sensoren in das Open Metering System ermöglicht. i www.oms-group.eu Flugplatz Ramstein Neue KWK-Anlage zur Fernwärmeversorgung Mitte April 2019 haben die Geschäftsführer der Fernwärmeversorgung Flugplatz Ramstein GmbH (FFR), Georg Leydecker und Reinhold Matmuja, gemeinsam mit René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, die größte und modernste Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK)-Anlage in der Region offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage befindet sich in unmittelbarer Nähe zur US Air Base Ramstein. Die Zeppelin Power Systems GmbH & Co. KG, Hamburg, hat für die KWK-Anlage die Aggregate inklusive Abgastechnik geliefert, den Anlagenbau verantwortet und zudem einen zehnjährigen Servicevertrag abgeschlossen. Die KWK-Anlage wurde im Auftrag der FFR, einer gemeinsamen Tochtergesellschaft der Pfalzwerke und der Stadtwerke Ramstein-Miesenbach, von den Pfalzwerken geplant, gebaut und wird nun Hollandse Kust Zuid Vattenfall setzt auf neuesten Turbinentyp der 10-MW-Klasse Vattenfall und Siemens Gamesa werden gemeinsam die neueste Offshore-Windenergieanlage der 10-MW-Klasse (Typ SG 10.0-193 DD) in der Nordsee einsetzen. Vattenfall plant, 76 dieser extrem leistungs starken Turbinen im Offshore-Windpark Hollandse Kust Zuid 1&2 zu errichten. Sollte Vattenfall den Zuschlag in der Ausschreibung für den Bau von Hollandse Kust Zuid 3&4 erhalten, würde dort ebenfalls dieser Turbinentyp errichtet. Das Projekt würde dann insgesamt 152 Windenergieanlagen umfassen. Mit Blick auf das Projekt Hollandse Kust 3&4 (und unter Außenansicht des Blockheizkraftwerks in Ramstein. anschließend auch für zehn Jahre betrieben. Die Bauphase betrug knapp zwei Jahre und begann mit dem Spatenstich Mitte März 2017. Seit Ende vergangenen Jahres ist die Anlage am Netz. Die Air Base Ramstein wird seit 20 Jahren erfolgreich durch die FFR mit Fernwärme versorgt. Vor knapp drei Jahren Jahren wurde zudem der bestehende Versorgungsauftrag um weitere zehn Jahre verlängert. Damit einhergehend gingen die Optimierung des Fernwärmekonzepts und der Voraussetzung, dass Vattenfall den Zuschlag für diesen Windpark erhält) wurden Produktionskapazitäten für Fundamente und Kabel sowie die Verfügbarkeit von Installationsschiffen mit verschiedenen Bild: Vattenfall damit der Bau einer hochmodernen Anlage. Die KWK-Anlage mit einer elektrischen Leistung von 12,9 MW und einer thermischen Leistung von bis zu 13,2 MW setzt Erdgas zur Strom- und Wärmeerzeugung ein und hat einen elektrischen Wirkungsgrad von nahezu 45 %. Das Investitionsvolumen für die Anlage und deren Einbindung in das bestehende Fernwärmenetz beträgt knapp 18 Mio. €. i www.pfalzwerke.de, www.zeppelin-powersystems.com Zulieferern gesichert. Als Partner für Hollandse Kuist 3&4 stehen SIF Group B. V. für die Fundamente sowie Prysmian für die Innerparkverkabelung bereit. Die Offshore-Installation der Fundamente und Kabel übernimmt Seaway Heavy Lift, die Installation der Windturbinen wird von Swire Blue Ocean ausgeführt. Im September 2018 hat Vattenfall die unwiderrufliche Genehmigung für den Bau von Hollandse Kust Zuid 1&2 erhalten. Hollandse Kust Zuid 1&2 ist das erste Offshore- Windprojekt, das ohne staatliche Förderung errichtet wird. Die bauvorbereitenden Maßnahmen und Untersuchungen laufen bereits. Die Errichtung des Windparks soll bis zum Jahr 2023 erfolgen. i www.vattenfall.de Bild: Pfalzwerke 18 BWK Bd. 71 (2019) Nr. 6

Organgesellschaft VDI-Bezirksvereine Frühjahrstreffen der Arbeitskreisvorsitzenden der VDI-GEU und VDI-GVC Zu ihrem traditionellen Frühjahrstreffen kamen im April 2019 in Dresden elf Vorsitzende der Arbeitskreise Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik aus den VDI- Bezirksvereinen zusammen. Nach einer Besichtigung der Gläsernen Manufaktur wurde im Rahmen des Treffens zunächst im Institut für Wasserstoffund Kernenergietechnik das Laserlabor besichtigt. Zu Beginn begrüßten Prof. Dr.- Ing. Thomas Wiedemann, Vorsitzender des Landesverbands Sachsen, Prof. Dr.-Ing. habil. Wolfgang Lippmann, Lehrstuhlvertreter, und Dr.-Ing. Michael Schüttoff, Vorsitzender des Arbeitskreises Energietechnik des Dresdener Bezirksvereins, die Vorsitzenden der Arbeitskreise. In der Geschäftssitzung tauschten sich die Vorsitzenden über die Aktivitäten in ihren Arbeitskreisen aus. Dr.-Ing. Uwe Delfs berichtete über neue Aktivitäten aus der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC). Dr.-Ing. Jochen Theloke, Geschäftsführer der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU), berichtete über aktuelle Aktivitäten der VDI-GEU und Neues aus dem VDI. Bild: Theloke Kontakt Die Arbeitskreisvorsitzenden bei der Besichtigung des Laserlabors des Instituts für Wasserstoff- und Kernenergietechnik der TU Dresden. VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) VDI-Platz 1 40468 Düsseldorf Fax: 0211/6214-177 geu@vdi.de www.vdi.de/geu Im Rahmen der Veranstaltung besichtigten die Vorsitzenden das Energiemuseum Dresden. Gastgeber der Wochenendveranstaltung war der VDI-Bezirksverein Dresden. Das umfangreiche Programm wurde von Dr. Schüttoff gestaltet. i www.vdi.de/geu, www.vdi.de/gvc BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz und CO 2 -Minderung in Unternehmen Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat zum 1. April 2019 das technologie- und branchenoffene Förderpaket „Energieeffizienz in der Wirtschaft“ mit dem BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz vervollständigt. Investive Maßnahmen zur energetischen Optimierung von Anlagen und Prozessen können im „BMWi- Wettbewerb Energieeffizienz“ mit einem Zuschuss von bis zu 50 % gefördert werden. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen aller Größen und Branchen einschließlich kommunaler Unternehmen, freiberuflich Tätige sowie Contractoren und bietet viel Spielraum bei der Wahl geeigneter Effizienzmaßnahmen. Das zentrale Kriterium für die Förderentscheidung im Wettbewerb ist die Fördereffizienz, das heißt die je Förder euro erreichte jährliche CO 2 -Einsparung. Gefördert werden die Projekte mit der besten Fördereffizienz: je höher die CO 2 -Einsparungen pro beantragtem Euro Förderung, desto besser stehen die Chancen im Wettbewerb. Unternehmen können ihre Anträge kontinuierlich einreichen. Vorgesehen sind mehrere Wettbewerbsrunden pro Jahr mit entsprechenden Stichtagen. Wird das in einer Wettbewerbsrunde zur Verfügung stehende Budget vor dem Stichtag um 50 % überzeichnet, so wird die Wettbewerbsrunde vorzeitig beendet. Es lohnt sich daher, Anträge zu Beginn einer Wettbewerbsrunde zu stellen. Ist ein Antrag in einer Wettbewerbsrunde nicht erfolgreich, so kann er in einer der kommenden Wettbewerbsrunden erneut eingereicht werden. Alle Informationen zum BMWi-Wettbewerb Energieeffizienz unter: i www.wettbewerb-energieeffizienz.de Abgas Technologie von APROVIS Abgaswärmeübertrager Dampferzeuger Katalysatoren und SCR-Systeme Schalldämpfer Tel.: +49 (0) 9826 / 6583 - 0 · info@aprovis.com APROVIS. Better Performance. www.aprovis.com BWK Bd. 71 (2019) Nr. 6

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