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07-08 | 2015

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Organgesellschaft

Organgesellschaft Kontakt VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) VDI-Platz 1 40468 Düsseldorf Fax: 0211/6214-177 geu@vdi.de www.vdi.de/geu speziellen Fragen der Zertifizierung aus - einanderzusetzen. Seit 2015 befindet sich das VDI/Keymark-Sekretariat für Dämmstoffe für Gebäude und betriebstechnische Anlagen in der Industrie und in der Haustechnik bei der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt. Die Aufgabe des Sekretariats besteht darin, Kontakte mit europäischen Zertifizierungsstellen und Prüfinstituten einzuleiten, Ringversuche zu begleiten, Daten zertifizierter Produkte im Internet verfügbar zu machen und die fachliche und organisatorische Arbeit der Gremien zu unterstützen. Auf der Internetseite erhält man grundlegende Informationen zur Zertifizierung selbst, kann nach anerkannten Zertifizierungsstellen und Prüfinstituten sowie nach zertifizierten Produkten suchen und sich zu jedem dieser Dämmstoffe ein Datenblatt mit den überwachten Eigenschaften ausdrucken. i www.insulation-keymark.org In eigener Sache Harald Bradke zum neuen Vorsitzenden der VDI-GEU gewählt Die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU) hat auf ihrer Beiratssitzung am 19. Mai 2015 einstimmig Prof. Dr.-Ing. Harald Bradke zum neuen Vorsitzenden gewählt. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Dr.-Ing. Uwe Görisch. Die Amtszeit des neuen Duos beginnt mit dem Tag der Wahl und endet am 31. Dezember 2017. Bradke, Leiter des Competence Centers Energietechnologien und Energiesysteme am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe, übernimmt das Amt von Prof. Dr.-Ing. Hermann Josef Wagner, Leiter des Lehrstuhls Energiesysteme und Energiewirtschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Görisch, Geschäftsführer der Prof. Dr.- Ing. Uwe Görisch GmbH in Karlsruhe, übernimmt das Amt von Prof. Dr.-Ing. Günter Subklew, TZW: DVGW – Technologiezentrum Wasser, Karlsruhe. Wesentliche Aufgaben der neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden sind die operative sowie die strategische Ausrichtung der VDI-GEU, die sie gemeinsam mit Dipl.- Ing. Dirk Franz Franzen, hauptamtlicher Geschäftsführer der Gesellschaft, angehen. Ein weiterer und wichtiger Teilbereich besteht darin, mit fundierten Stellungnahmen und Positionspapieren die Position der VDI-GEU als Wissens- und VDI-GEU fördert Ingenieurnachwuchs in Hochschulen VDI zeichnet energie- und umweltrelevante Abschlussarbeiten aus Prof. Harald Bradke (links) und Prof. Uwe Görisch: neuer Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender der VDI-GEU. Meinungsführer gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik zu stärken. i www.vdi.de/geu Bild: links Franz Wamhoff; rechts Express Pass Studio, Karlsruhe Zur Förderung des Ingenieurnachwuchses im Hochschulbereich vergibt die VDI- Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU) einmal jährlich einen Preis für herausragende energie- und umweltrelevante Abschlussarbeiten von Bachelor-, Master- oder Diplom-Studiengängen. Die diesjährigen Preisträger sind Annika Kruse (26, rechts im Bild) von der Technischen Universität Hamburg-Harburg und Jochen Breitfeld (28, links im Bild) von der Universität Stuttgart. Sie dürfen sich neben einer Urkunde über 500 bzw. 1 000 € Preisgeld freuen. Der weltweit zunehmende Energieverbrauch bedingt die Nachfrage nach alternativen Energiequellen. Biomasse und Windkraft übernehmen hierbei eine wichtige Rolle. Genau an diesem Punkt setzen die beiden ausgezeichneten Abschlussarbeiten an. Annika Kruse beschreibt in ihrer Masterarbeit die verfahrenstechnischen Voraussetzungen, um Pferdemist als alternatives Substrat in Biogasanlagen einsetzen zu können. Sie begründet einen relevanten wissenschaftlichen Fortschritt hinsichtlich der Aufbereitung bisher ungenutzter Sub- strate für eine umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung. Die konkreten Optimierungsmaßnahmen ermöglichen den praktischen Einsatz dieses Verfahrens. Jochen Breitfeld bearbeitet in seiner Diplomarbeit die funktionstechnischen und konstruktiven Merkmale von Schwachwindenergieanlagen und vergleicht diese mit denen normaler Windenergieanlagen in Baden-Württemberg. Konkret geht Breitfeld der Frage nach, ob das Ziel von 10 % Windstromerzeugungsanteil in Baden- Württemberg bis zum Jahr 2020 erreicht werden kann und welche konkreten Maßnahmen dafür ergriffen werden müssen. Die Arbeit zeigt, dass ein weiterer Ausbau der Windenergienutzung mit Schwachenergieanlagen über mehr Potenzial als das baden-württembergische Zehn-Prozent- Ziel verfügt. Für den Preis bewerben können sich deutsche Studierende, die an einer Hochschule, Universität, Fachhochschule oder Gesamthochschule in Deutschland oder im Ausland einen Studiengang mit Schwerpunkt Jochen Breitfeld (links) und Annika Kruse sind die neuen Träger des Studienpreises der VDI-GEU. im Energie- und Umweltbereich absolvieren. Das Thema der Abschlussarbeit soll technisch orientiert, die fertige Arbeit zur Bewertung beim betreuenden Institut bereits eingereicht sein und die Einreichung nicht länger als zwölf Monate zurückliegen. Bewertet wird die Arbeit nach Kriterien wie Entwicklungspotenzial, Innovationsgrad, Originalität, praktischem Nutzen und Verwertungsfähigkeit. Weitere Informationen, die Bewerbungsfrist (30. September 2015) und zwei Bewerbungsbögen für die Preisverleihung 2015 finden Sie unter: i www.vdi.de/geu-studienpreis Bild: Breitfeld/Kruse 66 BWK Bd. 67 (2015) Nr. 7/8

Produkte Neues Ultraschall-Durchflussmessgerät für Heißdampf Mit dem Optisonic 8300 ergänzt Krohne das Ultraschall-Durchflussportfolio für Prozess- und eichpflichtige Messungen mit Gasen und Flüssigkeiten, für Anwendungen von Druckluft bis zu Flüssigerdgas (LNG). Krohne führt mit dem Opti - sonic 8300 ein spezielles Ultraschall-Durchflussmessgerät für die Messung von Heißdampf ein. Das 2-Strahl- Durchflussmessgerät zeichnet sich durch eine Messgenauigkeit von 1 %, eine hohe Wie- derholbarkeit und einen großen dynamischen Messbereich aus. Typische Appli - kationen sind die Überwachung der Effizienz von Kesseln und Anlagen in Kraftwerken, Energiebilanzierung oder unternehmensübergreifende Dampfabrechnung. Da ein Stillstand von Dampfleitungen sehr kostspielig und unbedingt zu vermeiden ist, wurde der Optisonic 8300 für den langfristigen Einsatz ausgelegt: Er zeichnet sich durch einen Messwertaufnehmer mit freiem Rohrquerschnitt ohne bewegliche Teile oder Einbauten und eine stabile und robuste Konstruktion ohne freiliegende Kabel oder empfindliche Bauteile aus. Das Gerät ist somit in der Lage, die Messgenauigkeit ohne Wartungsbedarf oder nachträgliche Kalibrierung bis zu 20 Jahren unverändert einzuhalten und reduziert gleichzeitig die Betriebskosten auf ein Minimum. Sollte es notwendig sein, die Messgenauig- keit zu überprüfen, können hierzu die Diagnosefunktionen des Durchflussmessgeräts verwendet werden, ohne dass das Durchflussmessgerät ausgebaut werden muss. Mit Nennweiten DN 100...1 000 / 4…40'' eignet sich der Optisonic 8300 insbesondere für hohe Durchflussraten. Zur Verfügung stehen Druckstufen bis 200 bar/3 625 psi und Temperaturstufen bis 540 °C/1 004 °F. Lösungen für höhere Anforderungen sind auf Anfrage erhältlich. Mit zusätzlich angeschlossenen Temperatur- und Drucksensoren kann der integrierte Mengenumwerter den Dampfmassedurchfluss berechnen. i www.krohne.com Neues Unterwasser-Hydraulikaggregat Siemens und Statoil haben gemeinsam ein neues Unterwasser-Hydraulikaggregat entwickelt, das für Offshore-Öl- und Gasfelder hydraulische Energie direkt am Bohrloch bereitstellen kann. Das neue Aggre- gat – Subsea Hydraulic Power Unit (SHPU) – kann als Alternative zu den Versorgungskabeln oder bei einem möglichen Ausfall eingesetzt werden. Es liefert Hydraulikflüssigkeit mit niedrigem und hohem Druck an das Untersee-Steuermodul am E-Kreuz. Das Untersee-Steuermodul betätigt die Hydraulikventile sowie Bohrloch-Sicherheitsventil, -drossel und -schiebehülse. Das Aggregat hat jetzt das Qualifizierungsverfahren bestanden, bei dem verschiedene Funktionsprüfungen unter Überdruck, vergleichbar mit 500 m Wassertiefe, absolviert werden mussten. i www.siemens.com/energy/subsea Intelligenter statischer Durchflussmesser Itron, Inc. erweitert sein Portfolio von Messsystemen im Bereich thermische Energie um einen neuen statischen Durchflusssensor zur Anwendung im C&I-Bereich (Commercial & Industrial). Der innovative, auf Ultraschalltechnologie basierende Itron Axonic mit intelligenter Eigendiagnosefunktion und umfangreichen Leistungsmerkmalen wurde speziell für Versorgungsnetzwerke von Fernwärme und -kälte konzipiert und wird weltweit zum Einsatz kommen. Kombiniert mit einem Itron Rechenwerk kann der intelligente Durchflusssensor Fehler aufspüren, um das gesamte Wärme- bzw. Kältenetz zu kontrollieren und zu optimieren. Hierzu erfasst er kontinuierlich die Betriebsdaten und schickt bei Auffälligkeiten – wie etwa bei Rückflüssen oder Luft in der Messstrecke – Warnhinweise an das Versorgungsunternehmen. Dies geschieht zum Beispiel über die AMR- und AMI-Lösungen von Itron ganz einfach per SMS oder E-Mail. i www.itron.com/de Axonic ist ein statischer Ultraschall- Durchfluss-Sensor, der für die hohen Anforderungen von Fernwärmeunternehmen entwickelt wurde. BWK Bd. 67 (2015) Nr. 7/8 67

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