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07-08 | 2015

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Aus den Unternehmen

Aus den Unternehmen Aufträge >> MAN Diesel & Turbo hat einen Vertrag über die Lieferung von je drei 14V51/60 Gas- und Dual- Fuel-Motoren für ein neues Kraftwerk in Gibraltar unterzeichnet. Das Unternehmen ist für Lieferung und Inbetriebnahme der Motoren verantwortlich. Gebaut wird das Kraftwerk vom französischen Unternehmen Bouygues Energies & Services SAS. Das Kraftwerk wird eine Kapazität von 2 x 40 MW haben und mehrere veraltete Dieselmotoren-Kraftwerke ersetzen. i www.mandieselturbo.com >> Alstom hat drei HYpact-Schaltanlagen im Umspannwerk Gänserndorf in Niederösterreich installiert. Die Schaltanlagen dienen der Erweiterung des Umspannwerks der Netz Niederösterreich GmbH, einem Unternehmen der EVN-Gruppe. Es handelt sich hierbei um die erste Installation von Hybrid-Schaltanlagen in Österreich. i www.alstom.de >> Siemens hat einen Auftrag zur Modernisierung der Leittechnik in den Blöcken 5 und 6 des südkoreanischen Kohlekraftwerks Samcheonpo Thermal Power Station erhalten. Siemens modernisiert erstmalig die Leittechnik für GE-Dampfturbinen. Auftraggeber ist Korea South East Power Co. Ltd (Kosep), der Betreiber des Kraftwerks. Block 5 wurde bereits im November 2014 in der vorgegebenen Zeit während eines geplanten Stillstands modernisiert und wieder in Betrieb genommen. Die Arbeiten an Block 6 sollen im Frühjahr 2015 abgeschlossen sein. i www.siemens.de/energy Polen Erster Spatenstich für 500-MW-Braunkohlekraftwerk gesetzt Baubeginn für ein hocheffizientes Braunkohlekraftwerk. Der Braunkohleblock in Turów, der vom Duisburger Anlagenbauer Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe GmbH (MHPSE) gemeinsam mit zwei Konsortialpartnern schlüsselfertig errichtet wird, wird über eine Bruttoleistung von knapp 500 MW und einen Wirkungsgrad von mehr als 43 % verfügen. Der Auftragswert beträgt 3,25 Mrd. Polnische Zloty (rund 800 Mio. €). Mitsubishi Hitachi Power Systems Europe liefert den Großdampferzeuger, die komplette Rauchgasreinigung, Rohrleitungen, Turbine/ Generator sowie die übergeordnete Leittechnik und übernimmt die Inbetriebsetzung des Kraftwerks. Die Konsortialpartner Budimex SA (Polen) und Técnicas Reunidas, S.A. Endress+Hauser Erfolgreiche Bilanz 2014 Endress+Hauser hat sich in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld gut am Markt behauptet. Die Schweizer Firmengruppe steigerte 2014 den Umsatz um 11,0 % auf 2,013 Mrd. € und erzielte nach Steuern ein Ergebnis von 192 Mio. €. Weltweit investierte das Unternehmen mehr als 126 Mio. € und zählte zum Jahresende 12 435 Beschäftigte. Konjunkturelle Risiken und Währungsverschiebungen trüben jedoch die Aussichten für 2015. Vor allem auf dem amerikanischen Kontinent (17,7 % Umsatzwachstum) lief es gut, etwa in den USA, für Endress+Hauser der zweitgrößte Markt. Doch auch Deutschland, der umsatzstärkste Markt, legte – wie Europa insgesamt (8,0 %) – or- 3D-Modell der 500-MW-Anlage in Turów. (Spanien) sind für Bau/Montage, Kühlturm, allgemeine E-Technik, Stahlbau, Kanäle und einige Nebenanlagen zuständig. Der 500-MW-Block wird an einem bereits existierenden Kraftwerksstandort gebaut, der über sechs Kraftwerksblöcke mit rund 1 500 MW installierter Leistung verfügt. Die Inbetriebnahme erfolgt Mitte dentlich zu. Uneinheitlich war das Bild in Asien (11,7 %). In China, Absatzmarkt Nummer drei, verlangsamte sich das Wachstum; Südostasien entwickelte sich dynamisch. In Afrika und Nahost (10,4 %) machte sich in einzelnen Ländern die politische Instabilität bemerkbar. i www.endress.com RheinEnergie Jahresabschluss 2014 vorgelegt Der Umsatz ohne Energiesteuer der RheinEnergie AG (ohne Tochtergesellschaften) liegt bei 2,3 Mrd. € gegenüber dem Vorjahr mit 2,4 Mrd. €. Der konsolidierte Umsatz der RheinEnergie-Gruppe ist von 3,9 Mrd. € auf 3,5 Mrd. € gesunken. Die Ergebniszahlen spiegeln die Situation der 2019. Errichtet wird der Braunkohleblock im Auftrag von PGE, Polens größtem Energieversorger mit einem Marktanteil von 40 % bei der heimischen Stromerzeugung und 30 % beim Endkundenmarkt. Die offizielle Auftragsfreigabe („Notice-to-Proceed“, NTP) für das Projekt wurde Anfang Dezember 2014 erteilt. i www.eu.mhps.com Branche wider und liegen unter denen des Vorjahres. Grund dafür ist neben dem sehr warmen Jahr 2014 insbesondere die äußerst unbefriedigende Ertragssituation konventioneller Erzeugungsanlagen, die auch zu außerplanmäßigen Abschreibungen geführt hat. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beläuft sich auf 266 Mio. € gegenüber 265 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis vor Ertragssteuern beträgt 134 Mio. € (Vorjahr: 175 Mio. €). Das Unternehmensergebnis beträgt 130 Mio. € (gegenüber 157 Mio. € im Vorjahr). Die Investitionen der RheinEnergie sind mit 120 Mio. € auf einem ähnlich hohen Niveau wie 2013 (130 Mio. €). Der Stromabsatz ohne Handel sank von 12,1 Mrd. kWh auf 11,6 Mrd. kWh. Der geringere Stromverbrauch wurde Bild: PGE / MHPSE 68 BWK Bd. 67 (2015) Nr. 7/8

Aus den Unternehmen aber teilweise abgemildert durch Erfolge bei der Kundengewinnung. Der Erdgasabsatz entwickelte sich vor allem wegen der Witterung nach unten, von 8,1 auf 7,3 Mrd. kWh. Leicht kompensiert wurde dies durch positive Effekte bei den Sonderverträgen. Bei der Wärme zeigte sich der Witterungseinfluss am deutlichsten: 2 Mrd. kWh beim Absatz gegenüber 2,4 Mrd. kWh im Jahr 2013. Dort gab es gute Erfolge bei Neuanschlüssen mit Nahwärme. Der Wasserabsatz war mit 82 Mio. m 3 nahezu konstant zum Vorjahr. Aufgrund der Verläufe auch im Handelsgeschäft ist der Stromabsatz konsolidiert mit 22,4 Mrd. kWh niedriger ausgefallen als im Vorjahr (26,9 Mrd. kWh). Beim Erdgas hingegen verzeichnet die RheinEnergie-Gruppe einen Zuwachs: Von 2013 auf 2014 kamen 11,6 Prozentpunkte hinzu (32,8 Mrd. kWh Gas gegenüber 29,5 Mrd. kWh im Vorjahr). i www.rheinenergie.com Steag Im schwierigen Umfeld behauptet Der Steag-Konzern erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 3129 Mio. €. Das entspricht einer Steigerung von 6,6 % zum Vorjahr und ist vorrangig auf den Ausbau des Energiehandels zurückzuführen. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 6,4 % auf 6 419. Ursachen dafür waren die Ausweitung des ausländischen Dienstleistungsgeschäftes sowie das Wachstum der erneuerbaren Energien. Im konventionellen Kraftwerksbereich ging die Mitarbeiterzahl dagegen weiter zurück. Die Investitionen fielen mit 481 Mio. € deutlich höher aus als im Vorjahr (+ 117 Mio. €). Der größte Teil hiervon entfiel im vergangenen Jahr auf erneuerbaren Energien und de- zentrale Anlagen. Damit haben sich die Investitionen in diesem Geschäftsbereich mit rund 264 Mio. € fast verdoppelt. Das operative Ergebnis (Ebitda) lag bei 390 Mio. € und stieg somit um 6,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Hier kommen insbesondere die guten Ergebnisse aus den Beteiligungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland zum Tragen. Das Ebit sank leicht um 7,1 % auf 244 Mio. €. Dies ist vorrangig auf den wetterbedingt geringeren Fernwärmeabsatz zurückzuführen. i www.steag.com Stadtwerke Düsseldorf Solides Geschäftsergebnis Die Stadtwerke Düsseldorf entwickeln sich weiterhin positiv. Auf Grundlage einer soliden wirtschaftlichen Situation und entlang einer klaren strategischen Ausrichtung gehen die Stadtwerke Düsseldorf den Weg durch die Energiewende: „Unsere gute wirtschaftliche Situation ermöglicht es uns, die Energiewende in Düsseldorf und der Region mitzugestalten. Diese Chance nutzen wir insbesondere durch die Investition in zukunftsweisende, klimaschonende und effiziente Infrastrukturen. So leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der CO 2 -Emissionen und sichern gleichzeitig unser Geschäft nachhaltig“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Udo Brockmeier. Ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf Planniveau, trotz des milden Winters 2014, und eine weiterhin stabile Kundenbasis prägen dabei das vergangene Geschäftsjahr ebenso wie die Verlängerung der Konzessionsverträge für Strom, Erdgas und Wasser mit der Stadt Düsseldorf. Weitere für die Stadtwerke Düsseldorf zentrale Projekte, wie der Ausbau der Düsseldorfer Fernwärme und die abschließenden Arbeiten am neuen Erdgaskraftwerk „Fortuna“, verlaufen planmäßig. Ab dem Jahr 2016 wird diese Kombination einen Klimaschutzbeitrag von über 600 000 t CO 2 /a ermöglichen – mit steigender Tendenz: Im Jahr 2025 werden es über 1000 000 t sein. Durch den geplanten Fernwärmespeicher am Standort Lausward wird das Düsseldorfer Energiesystem noch effizienter und flexibler werden. Der Speicher mit seinen 35 000 m 3 Fassungsvermögen soll Ende 2016 in Betrieb gehen. Ergänzt wird das zukunftsweisende Wärmesystem durch das Angebot an Investoren für die Schaffung von dezentra-len Versorgungsnetzen auf Grundlage von erneuerbaren Energien und Blockheizkraftwerken. i www.swd-ag.de Erdgasspeicher Jemgum KWK-Anlage mit Mikrogasturbinen Die Max Streicher Anlagentechnik GmbH & Co. KG, Deggendorf, kann mit ihrer Anlage zur Kraft-Wärme- Kopplung (KWK) für den Erdgaskavernenspeicher der astora GmbH & Co. KG in Jemgum eine technische Lösung bieten, die eine sehr viel effizientere Nutzung der betrieblich anfallenden Restgasmengen (hier Sperrgase der Turboverdichter) eröffnet. Diese werden erstmalig durch den Einsatz moderner Mikrogasturbinen in Strom und Wärme umgesetzt. Im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen wird die so gewonnene Energie dann in die bestehenden Anlagensysteme rückgeführt. Die KWK-Anlage wird seit Mitte April im Probe- Betrieb getestet. i www.streicher.de Persönliches >> Matthias Zelinger (47) hat am 1. März 2015 die Position des energiepolitischen Sprechers des Verbands deutscher Maschinen- und Anlagenbau übernommen. Zugleich ist er Geschäftsführer des Fachverbands Power Systems (VDMA Power Systems). Zelinger folgt auf Thorsten Herdan, der Mitte 2014 ins BMWi wechselte. i www.vdma.org >> Dr. Michael Maxelon (45), Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart GmbH, wird zum 1. Januar 2016 als neuer Vorsitzender der Geschäftsführung zur Kassler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) wechseln. Maxelon folgt auf Andreas Helbig, der Ende 2015 das Unternehmen aus Altersgründen verlässt. i www.stadtwerke-stuttgart.de >> Der Aufsichtsrat der EWE AG (Oldenburg) hat Michael Heidkamp (48) – derzeit noch Geschäftsführer bei der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG – als neuen Vertriebsvorstand benannt. Er übernimmt das Ressort voraussichtlich Anfang Herbst und folgt damit auf Matthias Brückmann, der ab Oktober bei EWE den Vorstandsvorsitz übernimmt. i www.ewe.de >> Am 20. April hat der Aufsichtsrat der swb AG den Vertrag von Timo Poppe (34) um weitere fünf Jahre verlängert. Poppe ist seit 1. Juli 2012 Vorstand Infrastruktur und verantwortlich für die swb-Netzgesellschaft wesernetz, die Beteiligung hansewasser und den Bereich Materialwirtschaft. i www.swb-gruppe.de BWK Bd. 67 (2015) Nr. 7/8 69

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