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10 | 2015

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IT & Management rungen

IT & Management rungen der Branche erklären. Durch die Begegnung auf Augenhöhe entwickeln wir genau eine für alle passende Applikation, aus der Praxis für die Praxis. Wir sind der einzige Anbieter, der seine Lösung ausschließlich als Software as a Service anbietet. Das bedeutet, dass der Anwender sich nicht um Themen wie Softwarebetrieb, Sicherheitsanforderungen, kostspielige Infrastrukturinvestitionen, Updates oder Formatanpassungen zu kümmern braucht. Unsere Kunden bezahlen nach dem Pay-per-Use-Prinzip, also pro Vertrag und Abrechnung, sie haben somit transparente, kalkulierbare Kosten. Wir sind der einzige Anbieter, der ausschließlich für den deutschen Energiemarkt tätig ist. Das heißt, es gibt weder ein lima für einen ausländischen Energiemarkt noch eines für andere Branchen. Dadurch fokussieren wir uns ausschließlich auf das, was in diesem Markt an Lösungen benötigt wird. Das sorgt dafür, dass wir schneller und kosteneffizienter arbeiten können.“ Erosionswettbewerb eröffnet weitere Wachstumschancen Obwohl der Markt für Abrechnungslösungen de facto gesättigt ist, sieht Ivanov durchaus Potenzial für weiteres Wachstum. Auf der einen Seite entstehen beispielsweise im Zuge der Rekommunalisierung neue Player im Markt. Aber auch durch den zunehmenden Kostendruck sieht der rhenag-Manager Chancen. Er spricht von einem Erosionswettbewerb, „weil sich viele Energieversorger gewisse IT-Lösungen gar nicht mehr leisten können. Dann geht man zunehmend auf die Suche nach einer Fit-for-Purpose- Lösung.“ Die zweite Schiene, über die Wachstum komme, sei die Digitalisierung. Dadurch entstünden neue Anforderungen, denen sich die Unternehmen stellen müssten. Ein klassisches Beispiel sei der Online-self-Service. „Ich denke, dass wir hier noch lange nicht am Ende der Kette angelangt sind. Aktuell erleben wir in unserer Branche eine Transformation. Zukünftig wird die IT für Energieversorger den gleichen Stellenwert haben, wie heute die Werkzeugmaschine für den Produkthersteller .“ Und schließlich sorgten auch die immer stärker regulierten Geschäftsprozesse, die in der IT abgebildet werden müssen, dafür, dass sich Energieversorger nach praktikablen Alternativen umsehen. Lösen diese Perspektiven nicht euphorische Stimmung aus? Ivanov bleibt eher nüchtern. Das entspricht dem Stil und Leitbild eines traditionsreichen Unternehmens, das als Muster für Seriosität und Verlässlichkeit wahrgenommen werden möchte. Wie stark die Bodenhaftung auch im IT-Geschäft ist, lässt sich daran ablesen, dass Ivanov mehrfach betont, wie strikt sach- und lösungsorientiert man die Aufgaben angehe. „Wir betrachten Innovationen nie als Selbstzweck, sondern prüfen immer, ob sie für unsere Kunden sinnvoll und nützlich sind.“ Vielleicht liegt gerade in dieser Erdung und Akkuratesse das Geheimnis des Erfolgs. i www.rhenag.de Sonderdrucke – ein werbewirksames Marketing- und PR-Instrument Ist in einer unserer Fachzeitschriften ein Beitrag von Ihrem Unternehmen erschienen? Dann nutzen Sie doch die Möglichkeit, von diesem Beitrag einen attraktiven Sonderdruck erstellen zu lassen. • Sonderdrucke werden individuell nach Ihren Wünschen gestaltet • Ihr Logo und Ihre Kontaktdaten können eingefügt werden • Fremdanzeigen und Fremdtexte werden entfernt • Sonderdrucke sind kostengünstig und lassen sich vielseitig einsetzen (z. B. auf Ihrem Messestand, für Kunden und Mitarbeiter etc.) Profitieren Sie vom Imagetransfer und dem hohen Renommee unserer Fachzeitschriften. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot. Informieren Sie sich jetzt: Kornelia Grund Telefon: 0211/6103-369, Fax: 0211/6103-300 E-Mail: grund@springer-vdi-verlag.de Springer-VDI-Verlag GmbH & Co. KG, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf, Internet: www.springer-vdi-verlag.de

EnergieForum Energieversorgung Neues Gasheizkraftwerk in Kiel Gemeinsam mit dem Generalunternehmer Kraftanlagen München (KAM) unterstützt GE die Stadtwerke Kiel dabei, mit einem modernen Gasheizkraftwerk (GHKW) eine neue, extrem flexible Generation von Energieerzeugungsanlagen aufzubauen. Das Projekt umfasst 20 Einheiten des leistungsstärksten GE-Gasmotors und stellt damit den bisher größten Auftrag für die GE-Gasmotorensparte in Jenbach dar. Die umweltgerechte Energielösung wird das derzeit bestehende Gemeinschaftskohlekraftwerk (GKK) ersetzen und die Region insbesondere mit Fernwärme versorgen. Als bundesweit einzigartiges Projekt gilt die neue Anlage bereits jetzt als beispielhaft und setzt neue Maßstäbe in puncto Flexibilität, Wir- Deutschland Zuwachs beim Energieverbrauch Die gegenüber dem außergewöhnlich milden Vorjahr deutlich kühlere Witterung sorgt für einen spürbaren Anstieg beim Energieverbrauch in Deutschland. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres lag der Verbrauch nach ersten Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) knapp 3 % über dem Vorjahreszeitraum. Die AG Energiebilanzen geht davon aus, dass der konjunkturelle Einfluss auf den Energieverbrauch insgesamt niedrig war, da sich der Verbrauch nach rechnerischer Bereinigung des Temperatureinflusses kaum verändert hat. Insgesamt erreichte der Energieverbrauch in der ersten Jahreshälfte 2015 eine Höhe von 6 720 PJ beziehungsweise 229,3 Mio. t SKE. Ohne den verbrauchssteigern- Visualisierung des Kraftwerks an der Kieler Förde. den Einfluss der Witterung dürften nach Einschätzung der AG Energiebilanzen die CO 2 -Emissionen im ersten Halbjahr sogar leicht gesunken sein. Der Mineralölverbrauch lag im 1. Halbjahr nur geringfügig über dem Vorjahreszeitraum. Während die Nachfrage nach Otto- und Flugkraftstoff jeweils um etwa 2 % sank, gab es beim Dieselkraftstoff ein Plus von 1 %. Der Absatz von leichtem Heizöl und Rohbenzin stagnierte. Der Erdgasverbrauch verzeichnete ein Plus von knapp 14 %. Hauptursache des Verbrauchsanstiegs war die im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres kühlere Witterung. Erhöht haben sich sowohl der Einsatz von Erdgas zur Wärmeerzeugung wie auch der kungsgrad und Umweltverträglichkeit. Die 20 Jenbacher-J920- FleXtra-Gasmotoren, die das Herzstück der Anlage bilden, erbringen eine Gesamtleistung von 190 MW elektrischer und 192 MW thermischer Energie, die in das Strombeziehungsweise Fernwärmenetz eingespeist wird und zur Netzstabilität beiträgt. Der Gesamtwirkungsgrad der Anlagen von GE liegt dabei bei über 90 %, der elektrische Wirkungsgrad bei 45 %. Die Vermarktung der Regelenergie und die Einbindung eines Elektrodenkessels (Power to Heat) in Zeiten niedriger Strompreise stellen eine flexible und wirtschaftliche Lösung dar. i www.ge.com, www.kraftanlagen.com in Kraft-Wärme-Kopplungs- Prozessen. Der Verbrauch an Steinkohle sank um 3 %. Infolge des weiteren Zubaus von Windkraftanlagen sowie günstigen Windverhältnissen wurde die Stromerzeugung aus Steinkohle gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 4 % eingeschränkt. In der inländischen Stahlindustrie kam es infolge höherer Importe von Stahl zu einem Rückgang des Koksund Kohlenbedarfs um rund 1 %. Der Verbrauch an Braunkohle verringerte sich um knapp 3 %. Die Stromerzeugung der inländischen Braunkohlenkraftwerke, die rund 90 % der Gesamtförderung aufnehmen, sank in ähnlicher Größenordnung. Bei der Kernenergie gab es ein Kurz notiert >> KWK. Ende April übergab Max Streicher eine Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) an die Erdgasspeichergesellschaft astora GmbH & Co. KG für deren Erdgasspeicher im ostfriesischen Jemgum. Diese KWK-Anlage zeichnet sich durch eine äußerst effiziente Nutzung der betrieblich anfallenden Restgasmengen aus – denn diese werden erstmalig durch den Einsatz moderner Mikrogasturbinen in Strom und Wärme umgesetzt. i www.streicher.de >> Gas-Konzessionsvertrag. Am 19. Juni 2015 wurde der Konzessionsvertrag zwischen der EGT Energie GmbH und der Gemeinde Eschbronn unterzeichnet. Die EGT Energie GmbH hatte sich in einer offenen bundesweiten Ausschreibung für den Aufbau des Gasnetzes in der Gemeinde Eschbronn beworben und investiert mehr als 500 000 € in die Erschließung des Erdgas - netzes. i www.egt.de >> DSM. EnBW und die Flughafen Stuttgart Energie GmbH (FSEG) haben einen Vertrag zum Thema „Demand Side Management“ (DSM) abgeschlossen. Damit ist EnBW nicht nur Strom - lieferant, sondern analysiert und managt die Flexibilitäten des internationalen Luftdrehkreuzes in Sachen Stromerzeugung und -verbrauch. Die Notstromaggregate, Klimaanlagen und das Blockheizkraftwerk werden auf Steuerungs- und Einsparpotenzial geprüft und die Flexibilität bundesweit am Regelenergiemarkt vermarktet. i www.enbw.com, www.dsm-bw.de BWK Bd. 67 (2015) Nr. 10 23

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