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4 | 2014

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ITAktuell Kurz notiert

ITAktuell Kurz notiert Absatzprognosen Abrechnungscontrolling vereinfacht. Die Würzburger Intense AG ermöglicht mit Open Bills, einem neuen Add- On für SAP IS-U‚ eine vollständige Analyse fehlender Abrechnungsvorgänge sowie eine umfassende Auswertung fehlender und ausgesteuerter Fakturierungen. Die Transparenz von Abrechnungs- und Fakturierungsprozessen soll sich dadurch deutlich steigern lassen. i www.intense.ag Drei neue Kunden. Mit der Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH, der Werraenergie GmbH und der Energieversorgung Main-Spessart GmbH konnte die rku.it GmbH aus Herne drei neue Kunden gewinnen. Der IT-Dienstleister übernimmt den Betrieb sowie die Anwendungs- und Anwenderbetreuung für die Unternehmen und realisiert den Übergang auf vereinheitlichte Anwendungssysteme. i www.rku-it.de Datengrundlage bestimmt Qualität l Stimmige Absatzprognosen auf Knopfdruck zuerzeugen, bleibt für Energieversorger oft eine Wunschvorstellung. Professionelle IT-Werkzeuge und die richtigen Prognoseverfahren sind wichtige Zutaten, denWunschWirklichkeitwerden zu lassen. Doch gute Prognosen setzen auch voraus, dass man Arbeit insie investiert und einige entscheidende Punkte beachtet. Wie sich Fehler falscher Prognosen fortschreiben und Einfluss auf Folgeperioden nehmen können, verdeutlicht nebenstehendes Bild: Probleme in der Datengrundlage und in der Systemnutzung aus dem Vormonat inden Folgemonat führen für den gesamten Monat zu ungenauen Prognosewerten. Hinzu kommt eine Reduktion im Abnahme- Beispielhafte Lastkurve eines fiktiven EVU. verhalten, die nicht in der Prognose berücksichtigt wurde. Laut der Aachener Soptim AG hängt die Qualität von Prognosen im Wesentlichen von vier Faktoren ab: > Datenpflege ist die Basis für gute Prognosen, > der richtige Umgang mit den Systemen ist unerlässlich, > Prognoseverfahren müssen gezielt ausgewählt werden, > nur eine passgenaue Prognoselösung bringt das insgesamt beste Ergebnis. Die bestmögliche Prognose könne nur im Zusammenspiel der verschiedenen Faktoren erreicht werden. Hierzu gehörten eine gute Planung und Einführung im Rahmen einesProjektes sowie die Fortführung der Aufgaben im alltäglichen Geschäft. Die Prognosen zu verbessern, könne eine sehr lohnende Investition sein, die sichübermehrere Folgejahre auszahlt. i www.soptim.de Kooperation bei Trustcenter- Leistungen. Die co.met GmbH und die Versorgungsund Verkehrsgesellschaft Saarbrücken mbH (VVS) kooperieren bei Betrieb, Ausbau und Angebot von Trustcenter-Leistungen beim Smart Metering. Auf Basis des bestehenden VVS-Trustcenters sollen zukünftig neue PKI-Dienstleistungen (Public Key Infrastructure) angeboten werden. i www.co-met.info Optimiertes Personalmanagement. Die Forcont Business Technology GmbH in Leipzig, Spezialist für Enterprise Content Management, hat die Eins Energie in Sachsen GmbH &Co. KG als Kunden gewonnen. Der Chemnitzer Energieversorger will mit der elektronischen Personalakte von Forcont die Prozesseffizienz im Personalmanagement verbessern. i www.forcont.de Vertriebsprozesse Durchgängige Informationsflüsse l Von der Kontaktaufnahme mit dem Interessenten über die Prozesse der Energielogistik bis hin zur Abrechnung und Rechnungsprüfung –mit der Integration ihrer beiden IT-Lösungen sorgen die Senftenberger Aktif Technology GmbH und die Gießener Cursor Software AG für durchgängige Informationsflüsse im Strom- und Gasvertrieb. Die Daten werden in beide Richtungen synchronisiert, so dass dem Vertrieb immer die aktuellen Informationen aus der Energielogistik und der Abrechnung vorliegen – bis hin zu den dazugehörigen Rechnungsdokumenten. Umgekehrt profitiert das Backoffice von der Integration, da es stets auf aktuelle Kundeninformationen zugreifen kann –eine wichtige Voraussetzung für die reibungslose und automatisierte Abwicklung vieler Geschäftsprozesse. Erster Anwender der neuen Komplettlösung ist die meistro Energie GmbH in Ingolstadt. Die Synchronisation beider Systeme erfolgt auf Datenbankebene infrei wählbaren Intervallen, beispielsweise alle fünf Minuten. Dabei werden neue oder geänderte Stammdaten automatisch aus dem CRM-System EVI von Cursor in das Energielogistiksystem Aktif dataService überspielt. Umgekehrt fließen Daten wie Lieferstellendaten, Marktpartnerinformationen, Rechnungsbelege und Dokumente indas CRM. Der Vertriebsmitarbeiter hat aber auch direkten Zugriff auf unterschiedliche Aktivitätsinformationen aus der Marktkommunikation, wie beispielsweise „Netzanmeldung übermittelt“. Auf diese Weise können alle Geschäftsprozesse des Lieferanten von der Kalkulation über den Lieferantenwechsel, die Belieferung, die Rechnungsprüfung und die Abrechnung auch in der direkten Kundenbetreuung transparent nachvollzogen werden. Gleiches gilt für den Einkauf und das Bilanzkreismanagement. www.aktif-technology.com i www.cursor.de EEG-Anlagen-Management Transparenz für Endkunden l In Zeiten sinkender Vergütungssätze für Strom aus Solarenergie steigt der Anreiz für Haushaltskunden mit eigenen Photovoltaikanlagen, den produzierten Strom selbst zu nutzen. Das neue 12 BWK Bd. 66 (2014) Nr. 4

ITAktuell Release von IDSpecto.enView der Koblenzer Görlitz AG hilft dabei, indem es die Werte der eigenen Erzeugung darstellt. Haushaltskunden erhalten so detaillierte Kenntnis über die Menge und den Zeitpunkt von Strombezug und -einspeisung. Leicht verständlich aufbereitete Zahlen und Grafiken liefern eine fundierte Basis, um das eigene Verbrauchsverhalten zu analysieren und optimal an die Eigenerzeugung anzupassen, verspricht der Anbieter. Sämtliche Energiedaten stehen dem Endanwender über eine Webportallösung oder als Livedaten zur Verfügung. Voraussetzung fürdie Visualisierung sind ein entsprechender Zähler mit integriertem Comfort-Modul und zur Livedaten-Anzeige zusätzlich die enView-App für ein iOS- oder Android-Gerät. Eine tiefergehende Analyse des eigenen Verbrauchs und der Erzeugung sei auf Basis der historischen Werte aus dem Webportal möglich. i www.goerlitz.com Common Layer Forcierter Technologiewechsel l Mit dem vorkonfigurierten Prozesstemplate Common- Layer Goermöglicht die Cronos Unternehmensberatung GmbH deutschen Energieversorgern einen zeit- und aufwandminimierten Umstieg auf die neue technische Software-Schicht von SAP. Diese ist nicht nur die Voraussetzung für alle künftigen SAP- Support-Packages, sondern bietet darüber hinaus deutlich bessere Monitoringund Klärungsmöglichkeiten via BPEM (Business Process Exception Management). Damit SAP-Anwender innerhalb kürzester Zeit das Potenzial der neuen Welt der Prozessbearbeitung nutzen können, werden die Schlüsselfunktionalitäten via Transportauftrag im Kundensystem hinterlegt. Innerhalb von nur drei Monaten lassen sich die energiewirtschaftlichen Kernprozesse Lieferbeginn und Lieferende, Kündigung, Grund- und Ersatzversorgung, Abmeldeanfrage, Stilllegung sowie das Aperak- Handling über den Common Layer abbilden. Mithilfe zusätzlicher Customizing- Tabellen und User-Exits wird die Überführung der kundenindividuellen Ausprägungen auf die neue Technologieplattform gewährleistet. Das Starterpaket, das neben der Projektinitialisierung, einem Delta-Workshop und der Implementierung auch Test und Abnahme sowie eine vollständige Dokumentation aus technischer und prozessualer Sicht umfasst, bietet das Beratungshaus aus Münster zum Komplettpreis an. „Über kurz oder lang werden Versorger nicht umhinkommen, sich auf die neue Technologie einzulassen, da alle künftigen SAP-Pakete zur Unterstützung neuerFormate im Rahmen des Idex-Standards darauf basieren“, macht Cronos-Bereichsleiter Holger Kleier die Bedeutung des Umstiegs klar. „Wernicht umstellt, macht sich nur selbst das Leben schwer, zumal Common Layer mit BPEM auch für Fachabteilungen bei der Klärfallbearbeitung klare Vorteile bringt.“ i www.cronos.de Smart Home Alles auf einer Plattform l Laut Umfrage der Unternehmensberatung Capgemini Consulting finden zwei Drittel aller deutschen Haushalte mit Online-Anschluss Smart- Home-Anwendungen attraktiv. Mehr als 80% der Interessenten wären bereit, für solche Lösungen zu bezahlen. Bereits heute zählt der Smart-Home-Markt zahlreiche Anbieter, doch noch bieten die meisten eigene Protokolle und Standards für die Gerätesteuerung, die nicht miteinander kombinierbar sind. Kauft ein Nutzer das Produkt eines bestimmten Anbieters, kann er in der Regel die Funktionen und Lösungen anderer Hersteller nicht nutzen. Dieses Hindernis will eine von der Deutschen Telekom initiierte Allianz führender Industrieunternehmen aus demWeg räumen. Gemeinsam mit den Partnern EnBW, eQ-3, Miele und Samsung hat die Telekom die Plattform Qivicon entwickelt, die Anforderungen wie Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort für zuhause abdeckt. Zentrales Steuerelement ist die Qivicon Home Base, die angeschlossene elektronische Geräte in Haus oderWohnung per Funk steuert und unabhängig vom Telekommunikationsanbieter an jeden beliebigen Breitbandanschluss mit dem Internet verbunden werden kann. Über verschiedene Apps für Smartphones, Tablets oder PCsteuern und kontrollieren die Nutzer Geräte wie Heizkörperthermostate, Rauchmelder, Lichtschalter, Tür- und Fensterkontakte, Überwachungskameras oder Waschmaschine – zuhause und unterwegs. Die Smart- Home-Allianz zählte im Februar dieses Jahres 29 Partner und wächst weiter. So gehört beispielsweise der hessische Energieversorger Entega dazu, der über die Plattform neue Produkte entwickeln und vermarkten will. Installation und Bedienung sind laut Telekom einfach: über einen intuitiv zubedienenden Einrichtungsassistenten verbindet der Kunde Qivivon-kompatible Geräte Schritt für Schritt mit der Home Base und lädt die gewünschten Partner-Apps herunter, um seinen Smart Home zu steuern. i www.telekom.com Kurz notiert Kooperation vereinbart. Um Kunden effizienter unterstützen zu können, hat die Arbeitsgemeinschaft der Versorgungsunternehmen (VU-Arge) mit der Kisters AG und der IVU Informationssysteme GmbH eine Kooperation vereinbart. In deren Rahmen liefert Kisters je rund 40 Lizenzen für BelVis MaBiS 2.0 sowie BelVis REN (Management der Netzeinspeisung regenerativer Energien). Verantwortlich für den First-Level-Support ist IVU. i www.kisters.de Neuer Mehrheitsgesellschafter. Die Ubitronix System Solution GmbH, Anbieter von Energiemanagement- und Smart-Grid-Lösungen aus dem österreichischen Hagenberg, hat mit der S&T AG einen neuen Mehrheitsgesellschafter (51%). Damit sieht Ubitronix die Grundlage für weiteres Wachstum gelegt. i www.ubitronix.com Auftragserfolge. Die KNG- Kärnten Netz GmbH hat sich für das Netzkunden-Informationssystem Tina der Cursor Software AG aus Gießen entschieden. Neu zum Kundenkreis zählt auch die SWG Stadtwerke Gießen AG, die im Bereich CRM von SAP auf EVI umsteigt. EVI soll zunächst im Bereich Geschäftskunden eingesetzt werden. i www.cursor.de Durchgängige Prozesskostenanalyse. Die Ulmer Wilken GmbH hat mit dem Beratungsunternehmen Vivax und dem Vivax-Institut für Energiewirtschaft der Steinbeis-Hochschule Berlin die Anwendung PS-Energy entwickelt. Sie unterstützt Erfassung sowie Analyse und tagesaktuelle Auswertung der Prozesskosten auf Tätigkeits-, Prozess- und Bereichsebene von EVU. i www.wilken.de BWK Bd. 66 (2014) Nr. 4 13

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