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4 | 2014

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EnergieAktuell

EnergieAktuell Persönliches HGÜ-Verbindung Dr. Murray Cameron, Mitglied des Vorstands der Phoenix Solar AG, wurde für weitere drei Jahre zueinem der drei Vizepräsidenten der Branchenvereinigung European Photovoltaic Industry Association (EPIA) gewählt. i www.phoenixsolar-group.de Die IDS GmbH, Ettlingen, hat zwei neue Geschäftsführer. Seit dem 1. Januar 2014 übernehmen Jörn Fischer und Harald Herrmann die Aufgaben von Norbert Wagner, der seine Funktion als Geschäftsführer der IDS GmbH aufgibt. Gemeinsam mit Friedrich Abriß (CFO) wird er jedoch weiterhin als hauptamtlicher Geschäftsführer die Geschicke der IDS-Gruppe Holding GmbH steuern. i www.ids.de EstLink fertiggestellt l Siemens Energy hat das Projekt „EstLink 2“, eine Hochspannungsgleichstromverbindung (HGÜ) bestehend aus Stromrichterstationen im finnischen Anttila und im estnischen Püssi, abgeschlossen. Durch die neue Verbindung wird die Stromübertragungskapazität zwischen den beiden Ländern von 350 auf 1000 MW nahezu verdreifacht. Das Projekt spielt eine wichtige Rolle für die Integration der Strommärkte in den baltischen Staatenund in den skandinavischen Ländern. Es eröffnet den Zugang zu erneuerbaren Energiequellen und generiert Einkommensquellen. Zudem ist esein großer Schritt in Richtung der Ziele des EU-Verbundplans für den baltischen Energiemarkt (Bemip), durch den Litauen, Lettland und Estland in die Übertragungsnetze und Strommärkte der Europäischen Union integriert werden sollen. Das Projekt EstLink 2überbrückt insgesamt 170 km. Die Stromübertragung erfolgt HGÜ Stromrichterstation in Püssi, Estland. über eine etwa 14 km lange Freileitung in Finnland, ein etwa 145 km langes Seekabel durch den finnischen Meerbusen und ein etwa 11 km langes Erdkabel in Estland. i www.siemens.de/energy Die Gesellschafterversammlung der Süwesa Netz GmbH, Crimmitschau, hat mit Wirkung zum 1. Januar 2014 Ralf Kawaschinski (45) zum neuen Geschäftsführer berufen. Kawaschinski löst Michael Schneider (43) ab, der um seine Abberufung gebeten hatte und künftig andere Aufgaben wahrnehmen wird. i www.suewesanetz.de Zum 1. Januar 2014 wurde Dr. Stefan Girschik zum stellvertretenden CEO der Rehau- Gruppe ernannt. Girschik ist seit 2008 Mitglied des Group Executive Board, dem obersten Leitungsgremium der Rehau-Gruppe. i www.rehau.com Eckart Röttger hat zum 1. März 2014 den Posten als neuer Geschäftsführer der Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH in Essen übernommen. Ertritt die Nachfolge von Joeri Ooms an, der zum 1. Dezember 2013 die Position als Präsident der Division Industriedruckluft (Industrial Air Division) übernommen hat. i www.atlascopco.de Mikro-BHKW Pilotprojekt abgeschlossen l Im Vergleich zu zentralen Stromerzeugungsanlagen besitzen dezentrale Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen viele Vorteile. Der größte ist die gemeinsame Erzeugung von Strom und Wärme. Vor diesem Hintergrund erforschte Energie Südbayern gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik (IfE) ander Technischen Universität München und dem Hersteller De Dietrich Remeha von 2009 bis 2013 den Einsatz von Mikro-BHKW mit Stirlingmotoren. Bei den speziell für das Ein- und Zweifamilienhaus konzipierten Geräten handelt es sich umeine Kombination bestehend aus einem Stirlingmotor in Verbindung mit einem Brennwertgerät für die zusätzlich benötigte Spitzenlast. Nun liegen die Ergebnisse vor. Die Analyse der in einem Feldtest installierten eVita-Stirling-Mikro-BHKW hat gezeigt, dass Geräte der Leistungsklasse um 1 kW elektrisch sinnvoll und schonend für die Umwelt inbestehende wie auch neue Heizsysteme integriert werden können. „Durch die Kombination wirtschaftlich ausgereifter Brennwerttechnik in Verbindung mit einem Stirlingmotor eröffnet die Mikro-BHKW- Technologie speziell für Einund Zweifamilienhausbesitzer neue Perspektiven für eine effiziente Wärme- und Stromversorgung“, erläutert Andreas Ludeck, Technischer Leiter Neue Technologien bei Energie Südbayern. Die Bewertung der Energieeffizienz fällt deutlich positiv aus: Je nach Erzeugungsart der Wärme in verschiedenen Referenzszenarien beträgt die Primärenergieeinsparung bis zu 24 %, die CO 2 -Einsparung bis zu 26 %. Die im Forschungsprojekt gewonnenen Ergebnisse flossen direkt in die Weiterentwicklung der zukunftsweisenden Technologie ein und bilden die Basis der von DeDietrich Remeha am Markt eingeführten Gerätegeneration stromerzeugender Gas-Brennwerttechnik der Reihe eVita. i www.esb.de Stromspeicherung Start für weiteres Forschungsprojekt l Im Januar 2014 startete das Forschungsprojekt Sol-ion+: Sieben Partner aus Forschung und Industrie wollen nachweisen, dass die Speicherung von Solarstrom sowohl für Endverbraucher als auch für die Stabilisierung von Verteilnetzen Vorteile bringt. Inder ersten Phase des bis Anfang 2018 dauernden Projektes ist 14 BWK Bd. 66 (2014) Nr. 4

EnergieAktuell die Entwicklung eines Speichersystems geplant, das sich auch für den Einsatz im Endkundenbereich eignet. Bosch Power Tec als Hersteller von Speichersystemen für Solarstrom ist Projektkoordinator und mit der Entwicklung dieses Geräts betraut. Die Saft Batterien GmbH stellt die Batterietechnologie zur Verfügung.Die StadtwerkeMainz Netze GmbH und die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) ermitteln als weitere Partner die speziellen Anforderungen an ein netzstützendes System. Insgesamt 17 Batteriespeicher sollen im Rahmen eines Feldtests im Netzgebiet der ÜWG Stromnetze GmbH & Co. KG im Kreis Groß-Gerau installiert werden. Die Stadtwerke Mainz AG als Mehrheitsgesellschafterin der ÜWG unterstützt das Vorhaben. Die Forschungsinstitute Fraunhofer Iwes, das Zentrum für Sonnenenergieund Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das ISEA der RWTH Aachen begleiten das Projekt mit der Entwicklung von Batterieladestrategien und Alterungsmodellen, Analysen der Systemperformanz und der netzstützenden Betriebsführung sowie der Betreuung des Feldtests. Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Analyse der Wirtschaftlichkeit. Das Projekt baut auf dem 2012 erfolgreich abgeschlossenen Projekt „Sol-ion“ auf Die vor zwei Jahren von Bosch eingeführte Stromspeicherlösung BPTS-5 Hybrid (im Hintergrund). und wird ebenfalls vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Vorgängerprojekt führten zur Entwicklung des vor zwei Jahren eingeführten BPTS-5 Hybrid von Bosch. i www.bosch-power-tec.de Kurz notiert Netze. Die TransnetBW GmbH und die Netze BW GmbH – früher EnBW Regional AG – haben im Februar ihr neues Umspannwerk in Bruchsal offiziell in Betrieb genommen. Kernstück ist ein Höchstspannungs-Transformator, der den eingehenden Strom von 380 auf 110 kV umwandelt. Es ist der weltweit größte ausschließlich mit Pflanzenöl isolierte Transformator. www.transnetbw.de i www.enbw.com Windenergie. Siemens Energy hat die Leistung der Onshore-Windenergieanlagen seiner D3-Plattform gesteigert. Die Anlagentypen SWT-3.2-101, SWT-3.2-108 und SWT-3.2-113 erreichen jetzt 3,2 statt bisher 3,0 MW. Bereits Ende 2014 werden die neuen Anlagen in Serienproduktion gehen. i www.siemens.de/energy BMWi Zuschüsse für mehr Energieeffizienz in der Industrie l Rund 2,2 Mrd. € investieren die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) im Zeitraum bis 2023 in den Ausbau der nationalen Gas-Infrastruktur. Der im März 2014 veröffentlichte zweite deutschlandweite Netzentwicklungsplan Gas (NEP Gas) listet insgesamt 27 von der Bundesnetzagentur (BNetzA) bestätigte Maßnahmen der FNB für die nächsten zehn Jahre auf. Inder Folge wächst die installierte Verdichterleisl DasBundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert ab sofort Unternehmensinvestitionen in besonders energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse. Gemäß der Förderrichtlinie können Unternehmen einen Zuschuss für investive Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung in gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen erhalten. Diese umfassen insbesondere Produktionsprozess- oder Produktionsverfahrensumstellungen auf energieeffiziente Technologien. Der Zuschuss beträgt 20 % der unmittelbar auf den Umweltschutz bezogenen Investitionsmehrkosten. Das BMWi hat den Projektträger Karlsruhe (PTKA) damit beauftragt, das Förderprogramm umzusetzen. Anträge können ab sofort online gestellt werden: https://foerderportal.bund. de/easyonline/. Informationen sowie die Förderrichtlinie zum BMWi-Programm sind abrufbar unter: www.ptka.kit. edu/560.php. i www.bmwi.de Gasinfrastruktur Investitionen für Netzausbau veröffentlicht tung in Deutschland um insgesamt 344 MW, 522 km neue Hochdruckgasleitungen werden neu verlegt. „Eine besondere Aufgabe, die von uns als FNB in Zukunft erfolgreich gelöst werden muss, ist die derzeit signifikant abnehmende inländische Produktion von L-Gas“, so Inga Posch, Geschäftsführerin der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas (FNB Gas). Erschwerend kommt hinzu, dass auch die L-Gas-Importmengen aus den Niederlanden in den nächsten Jahren stark rückläufig sein werden. Als mögliche Strategie zur langfristigen Sicherung der Gasversorgung in Deutschland und Europa beschäftigt sich deshalb der NEP 2013 erstmals mit der Umstellung vonheute nochmit L-Gas versorgten Gebieten auf H-Gas. Die Festlegung der planerischen Rahmenbedingungen des NEP 2013 erfolgte in enger Abstimmung mit der BNetzA sowie Marktteilnehmern. i www.fnb-gas.de Energieeffizienz. Das Thema Energieeffizienz bewegt in Europa derzeit die überwiegende Anzahl produzierender Unternehmen. Sie stehen mit Einführung der ERP-Richtlinie 2009/125/EC der Europäischen Union vor der Herausforderung, den Energieverbrauch und damit auch die CO 2 -Emmissionen in der Industrie weiter zu senken. Eaton bietet seinen Kunden mit einem neuen Whitepaper einen Einblick in die Herausforderungen rund um das Thema Energieeffizienz und zeigt Einsparpotenziale auf. www.eaton.eu/ i veroeffentlichungen E-Mobility. Die beiden Kölner Unternehmen Ford und TÜV Rheinland besiegelten nun offiziell ihre Premium-Partnerschaft Elektromobilität. Gemeinsames Ziel ist es, die Elektromobilität zügig weiterzuentwickeln und eine größere Kundenakzeptanz und Marktdurchdringung zu erreichen. i www.ford.de, www.tuv.com BWK Bd. 66 (2014) Nr. 4 15

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