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6 | 2015

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IT & Management Kurz

IT & Management Kurz notiert >> Partnerschaft beschlossen. Das italienische Startup-Unternehmen Veil Energy srl und die saytec Solutions GmbH in München arbeiten zusammen, um die E-Boost-Technologie sicher an Prosumer (Energieproduzenten und -verbraucher) anzubinden. E-Boost ist ein Management-Instrument für Prosumer-Systeme, das insbesondere die Kommunikation zwischen den Anlagen absichert. i www.saytec.eu >> Planungssoftware verbessert. Die Valentin Software GmbH in Berlin hat ihre Planungsprogramme PV Sol und PV Sol premium überarbeitet. Mit den neuen Versionen können Betreiber Solarstromanlagen jetzt noch detaillierter auslegen und Batteriespeicher präzise in die Ertragsberechnung einbeziehen. i www.valentin-software.com >> Führungsriege verstärkt. Anfang April 2015 ist Eberhard Macziol zur Wilken Corporate Group gewechselt. Dort verantwortet der Mitgründer der IT-Unternehmen Fritz & Macziol und Infoma nun die Unternehmensentwicklung. Die Wilken-Gruppe beschäftigt über 500 Mitarbeiter und erzielte 2014 rund 58 Mio. € Umsatz. i www.wilken.de >> Geschäftsbereich ausgebaut. SunGard, Lösungsanbieter für die Finanz- und Energiebranche, hat die Energeya SRL übernommen. Das italienische Software-Unternehmen ist spezialisiert auf Handelssoftware für kleine und mittelgroße Strom- und Gasversorger. i www.sungard.com nahmeobergrenzen vor. Die vom Markt geprägte Vielfalt der Preiskomponenten abzubilden, ist nur eine der mannigfaltigen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.“ i www.edna-bundesverband.de Datenqualität Nutzenanalyse von DQM-Projekten Eine konstant hohe Datenqualität ist für die Geschäftsprozesse von Energieversorgungsunternehmen (EVU) unverzichtbar. Mit einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Projekten des Datenqualitätsmanagements (DQM) bietet die cronos Unternehmensberatung GmbH in Münster mittelgroßen und kleinen EVU eine Antwort auf die Frage, welchen prozessualen und vor allem wirtschaftlichen Nutzen derartige Projekte bringen. Während die großen Player bereits DQM-Projekte durchführen, um die Güte ihrer Daten zu analysieren und zu steigern, ist für kleinere EVU der Mehrwert oft nicht zu erkennen und einzuschätzen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Möglichkeit systemund marktrollenübergreifender Abgleiche, denn im Rahmen von Shared Services lassen sich Stammdaten, die aus technischen Gründen bzw. rechtlichen Vorgaben getrennt gehalten werden müssen, nur so ganzheitlich betrachten. „Analysen und Kundenprojekte beweisen, dass DQM nicht nur zu prozessualen Verbesserungen führt, sondern auch sehr schnell wirtschaftliche Vorteile zeigt“, so Dr. Hannes Geyer, Projekt-Manager bei der cronos Unternehmensberatung GmbH. „In der Regel amortisieren sich DQM-Projekte für EVU spätestens nach einem Jahr.“ i www.cronos.de Datenmanagement Energieversorger reagieren auf Datenflut Die Liberalisierung des Energiemarktes und technologische Entwicklungen führen zu wachsenden Datenmengen in den SAP-Systemen der Energieversorger. Diese Datenflut hat oftmals erhebliche Performance-Probleme zur Folge. Eine Analyse (DataVard BW Fitness-Test) in über 250 SAP- ERP-Systemen zeigt, dass produktiv genutzte und berichtsfertige Daten in InfoCubes nur rund 7 bis 11 % der Systemgröße ausmachen. Der Rest sind Stammdaten (4 bis 5 %), temporäre Daten (20 bis 31 %), Daten in Data Store Objects (30 bis 48 %) und Daten in Cubes, die älter als zwei Jahre sind (3 bis 7 %). Plakativ könnte man von Datenmüll, bzw. Abfallprodukten der Erzeugung wertvoller Informationen sprechen, die entweder auf Systemebene oder in den Akquisitions- und Transformationsschichten anfallen. In der Verwertung dieses Abfallhaufens liegt erhebliches Potenzial. Viele Energieversorger haben deshalb bereits ein intelligentes Datenmanagement eingeführt, das Daten ihrem Wert entsprechend klassifiziert und ablegt. Dadurch lässt sich der Datenberg verkleinern und weiteres Systemwachstum verhindern. i www.datavard.com Energiespeicher Feldtestvorbereitung beim Forschungsprojekt Das auf vier Jahre angelegte Projekt „green2store“ testet praxisnah die Möglichkeiten und Grenzen einer Energy Storage Cloud. Sie stellt Energiehändlern, Stromerzeugern und Verbrauchern in Anlehnung an das Cloud-Computing Speicherkapazität zur Verfügung, ohne dass die Marktteilnehmer die Speicher selbst betreiben müssen. Zum Projektkonsortium gehören EWE, EWE Netz, Alcatel- Lucent, BTC, ABB, Süwag, Offis, das EWE-Forschungszentrum Next Energy sowie das Institut elenia der TU Braunschweig. Nach rund zweieinhalb Jahren Projektlaufzeit steht nun die praktische Erprobung bevor. Die Speicher für den Feldtest sind installiert und werden über Gateways mit einer zentralen IT-Cloud vernetzt. Die IT- Infrastruktur sowie die darauf laufenden Energiedienste werden getestet und stehen in Kürze bereit, um Interessenten verfügbare Speicherkapazitäten anzubieten und Buchungen über eine Fahrplansteuerung sicherzustellen. „Erste Simulationen zeigen bereits Potenziale der integrativen Nutzung von dezentralen Speichern“, berichtet Dr. Magnus Pielke, Projektleiter seitens der EWE AG. i www.energiespeicher-nds.de Regelenergie Software eröffnet Anlagenbetreibern neue Erlösquelle Der amerikanische Software- Anbieter Enernoc und Rolls- Royce bieten Betreibern von Stromerzeugungsaggregaten eine Software an, mit der sie ihre Anlagen effizienter betreiben und Regelenergie leichter vermarkten könnten. BHKW und Notstromaggregate der Marke MTU Onsite Energy können damit laut Enernoc über eine Schnittstellenbox an ein virtuelles Energiesystem angebunden werden. Je nach Bedarf und Verfügbarkeit tragen die Anlagen so dazu bei, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Enernoc vermarktet die neue Systemdienstleistung auf dem deutschen, österreichischen und schweizerischen Regelleistungsmarkt. i www.enernoc.com 26 BWK Bd. 67 (2015) Nr. 6

IT & Management Gisa baut SMGA-Services auf Partnerschaftlich organisiertes Komplettangebot GATEWAY ADMINISTRATION | Gemeinsam mit der Robotron Datenbank Software GmbH und weiteren Partnern entwickelt die Gisa GmbH ein umfassendes Angebot für die Smart-Meter-Gateway-Administration (SMGA). Der IT-Dienstleister aus Halle (Saale) bringt dafür beste Voraussetzungen mit: langjährige Branchenkenntnis, umfassendes System- und Prozess-Know-how sowie ein eigenes zertifiziertes Rechenzentrum. Mit einem SMGA-Laborsystem, das für Pilotprojekte und Feldversuche zur Verfügung steht, will Gisa nicht nur Bestandskunden von der Praxistauglichkeit des Konzepts überzeugen. Smart Meter Gateways verbinden als Kommunikationseinheit elektronische Messeinrichtungen mit den verschiedenen Marktteilnehmern im Wide Area Network (WAN) und im Home Area Network (HAN). Wer zu früh startet, verbrennt Geld. Wer zu spät dran ist, geht leer aus. Wann also ist der richtige Zeitpunkt, sich auf ein neues Geschäftsfeld zu stürzen? „Jetzt“, sind sich die Verantwortlichen bei Gisa sicher. Der IT-Dienstleister hat beschlossen, das Geschäftsfeld Smart Mathias Brüning, Gisa GmbH: „Beim Aufbau des Geschäfts - feldes bleiben wir unseren Grundsätzen treu und positionieren uns als IT-Dienstleister.“ Steffen Grau, Gisa GmbH: „Mit Robotron haben wir einen leistungsfähigen und innovativen Partner gefunden.“ Energy mit dem Kernbestandteil Smart- Meter-Gateway-Administration zu einer starken Säule zu entwickeln. Das Ergebnis der vorangegangenen Marktanalyse lässt sich auf eine prägnante Formel bringen: „Wer wenn nicht wir, wann wenn nicht jetzt.“ Mit mehr als 20 Jahren Erfahrungen im Utility-Markt und einem eigenen ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum verfügt Gisa über eine exzellente Basis für den Einstieg in die smarte Welt. Kunden befähigen, SMGA-Rolle selbst wahrzunehmen „Die Gisa GmbH bleibt beim Aufbau des Geschäftsfeldes ihren Grundsätzen treu und positioniert sich als IT-Dienstleister“, erläutert Mathias Brüning, verantwortlich für die Geschäftsfeldentwicklung im Bereich Smart-Meter-Gateway-Administration. „Das heißt, Gisa will die Rolle Gateway-Administrator nicht selbst übernehmen, sondern bietet Dienstleistungen an, die Kunden in die Lage versetzen, diese Rolle selbst wahrzunehmen.“ Das Leistungsportfolio umfasst einerseits Consulting- Leistungen, die Kunden helfen sollen, Verständnis für die anstehenden SMGA- Herausforderungen zu entwickeln und Hintergrundwissen für faktenbasierte Entscheidungen aufzubauen. Andererseits bietet Gisa IT-Dienstleistungen wie die Bereitstellung und den Betrieb von IT-Systemen im eigenen Rechenzentrum. Abgerundet wird das Portfolio durch die Übernahme IT-naher Aufgaben im Rahmen des SMGA-Regelbetriebes sowie Consulting bzw. Auditierung im Bereich der Umsetzung von BSI-Anforderungen. Wegen der Komplexität der Aufgabenstellung setzt Gisa – wie viele andere Unternehmen im Smart-Metering-Umfeld (zum Beispiel Gerätehersteller, Software- Anbieter, BPO-Dienstleister) auch – auf Partnerschaften. Gemeinschaftlich sollen Services entwickelt werden, mit denen die gesamte Anforderungspalette abgedeckt werden kann. Einer der wichtigsten Gisa-Partner ist hier das Dresdner Software-Unternehmen Robotron. Auf Basis des GWA-Managers, der SMGA-Lösung von Robotron, wird derzeit ein Laborsystem bei Gisa implementiert, das zunächst die Durchführung von Kundenpilotprojekten und Feldversuchen ermöglichen soll. Partnerschaft mit Robotron vertieft „Mit Robotron haben wir einen leistungsfähigen und innovativen Partner ge- BWK Bd. 67 (2015) Nr. 6 27

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