Aufrufe
vor 1 Woche

BWK_10_2019_App

  • Text
  • Energien
  • Meter
  • Wasserstoff
  • Energie
  • Beispielsweise
  • Digitale
  • Digitalisierung
  • Energiewende
  • Deutschland
  • Unternehmen

D I G I T A L F O R U M

D I G I T A L F O R U M A k t u e l l e s EAA optimiert Datenaustausch In Deutschland gelten mit der „MaKo 2020“ ab 1. Dezember 2019 neue Regeln für den elektronischen Datenaustausch im Stromsektor. Nachdem die EnergieAllianz Austria (EAA) rund 3 TWh Strom an Kunden in Deutschland liefert, sind die Vorgaben der deutschen Bundesnetzagentur auch für den österreichischen Energiekonzern ein Thema. Um sowohl die österreichischen als auch die deutschen Stromkunden optimal zu bedienen, wurde das System für den elektronischen Datenaustausch mittlerweile umgestellt. Dabei entschied man sich für die Lösung der DiCentral GmbH in Ismaning. Das neue System erhöht bei der EAA die Prozesseffizienz im Tagesgeschäft und lässt somit mehr Spielraum für Service und Beratung. www.dicentral.de GWAdriga vermarktet die MSB-Visualisierungslösung als White-Label-Angebot für grundzuständige und wettbewerbliche MSB. Bild: GWAdriga GWAdriga und Greenpocket entwickeln MSB-Visualisierung Pünktlich zum bevorstehenden Start des Rollouts intelligenter Messsysteme bietet die GWAdriga GmbH & Co. KG in Berlin mit ihrer neuen MSB-Visualisierungslösung den Endkunden einen transparenten Überblick über ihren Energieverbrauch. Das System wurde in enger Zusammenarbeit zwischen GWAdriga und der Kölner GreenPocket GmbH für den Einsatz als MSB-Lösung angepasst. Sie eignet sich sowohl für Kunden von grundzuständigen als auch wettbewerblichen Messstellenbetreibern (MSB). Diese können schon mit der Basislösung alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Das schnittstellenunabhängige Angebot ist für die Einhaltung der Preisobergrenze optimiert und kann einfach an das „Look & Feel“ des jeweiligen Messstellenbetreibers angepasst werden. Schon bei dieser Version werden dem Endkunden nicht nur die gesetzlich gefor - derten Daten zum Energieverbrauch anzeigt. Es können darüber hinaus zusätzliche Informationen wie Stromsparhinweise, abrechnungsrelevante Tarifinformationen oder Informationen über Schaltprofile im Online-Portal visualisiert werden. Zur weiteren Integration in die Unternehmensprozesse, bis hin zur Automatisierung des Stammdatenaustauschs oder des Registrierungsprozesses durch den Letztverbraucher, stehen den Kunden verschiedene standardisierte Schnittstellen zur Verfügung. Für den wettbewerblichen Messstellenbetrieb kann die Lösung um bereits vorhandene Module zur Steigerung der Kundenbindung und der Ertragsoptimierung erweitert werden. Viele Messstellenbetreiber wollen sich nicht auf die Visualisierungslösung TRuDI (Transparenz- und Display-Software) beschränken, der herstellerübergreifenden, standardisierten Visualisierungslösung der Initiative Bundesdisplay. www.gwadriga.de, www.greenpocket.de Kabeldiagnose zu Ende gedacht Dr. Markus Baur, Geschäftsführer der Baur GmbH, Sulz. Bild: Baur Die Baur GmbH in Sulz, Österreich, Spezialist für Kabeldiagnosen, bietet Betreibern von Mittelspannungsnetzen von der Messtechnik bis zur Analysesoftware alle Werkzeuge, um im Zielkonflikt „Netzverfügbarkeit versus Kosteneffizienz“ optimale Entscheidungen treffen zu können. Beispiele für Baur-Diagnosegeräte sind die transportablen Kabelprüf- und Messsysteme frida TD und viola TD, PD-TaD oder PHG portable. „Systeme zur Kabeldiagnose sind heute auch in fast jedem Kabelmesswagen, den wir ausliefern“ , erklärt Geschäftsführer Dr. Markus Baur. www.baur.eu 22 BWK BD. 71 (2019) NR. 10

A k t u e l l e s D I G I T A L F O R U M PPC zertifiziert IT- und Geschäftsprozesse Die Power Plus Communications AG (PPC) hat für ihr Informationssicherheits-Management die Zertifizierung nach dem international anerkannten Sicherheitsstandard ISO/IEC 27001:2013 erhalten. Im Rahmen des Audits wurden alle sicherheitsrelevanten IT- und Geschäftsprozesse von PPC umfassend geprüft und zertifiziert. Besonders die Bestellung von zertifizierten Smart Meter Gateways mittels elektronischem Lieferschein sowie die Auslie - ferung der Gateways über die sichere Lieferkette profitieren von dem Standard. Auch im Bereich Support bietet PPC mit neuen Service- und Ticketportalen eine Systemlandschaft, die hohe IT-Sicherheitsmaßnahmen voraussetzt. „Nicht erst seit der Zertifizierung unserer Smart Meter Gateways liegt bei PPC der Fokus auf der Informationssicherheit“ , erklärt Vorstandsvorsitzender Ingo Schönberg. „Für uns war es schon immer selbstverständlich sowohl für interne als auch für die Daten unserer Kunden hohe IT-Sicherheitsmaßnahmen zu etablieren.“ www.ppc-ag.de K U R Z N O T I E R T Neue vollintegrierte Software. Auf der Suche nach einer vollintegrierten Lösung für ihre Unternehmensprozesse haben sich die Gemeindewerke Oberhaching für die Ulmer Wilken Software Group entschieden. Neben den Modulen des P/5 ERP-Systems und der Branchenlösung EnerGy kommt künftig auch das Wilken- Kundenportal zum Einsatz. www.wilken.de Fortsetzung der Zusammen - arbeit. Die Zwickauer Energieversorgung GmbH, die Stadtwerke Aue – Bad Schlema GmbH und die VWS Verbundwerke Südwestsachsen GmbH setzen ihre Zusammenarbeit mit dem IT- Dienstleister Gisa GmbH in Halle (Saale) fort. Gisa ist seit mehr als 15 Jahren Partner der drei Gesellschaften und bleibt verantwortlich für Betreuung und Betrieb der Abrechnungssysteme für alle Marktrollen. www.gisa.de Mobilfunkantenne auf dem O2-Tower, der Zentrale von Telefónica Deutschland in München. Bild: Telefónica Telefónica digitalisiert seine Mobilfunkstandorte Telefónica Deutschland treibt die Digitalisierung des Mobilfunknetzes voran und rüstet bundesweit alle Mobilfunk-Standorte mit intelligenten Stromzählern aus. Bevorzugter Partner hierfür ist der Aachener Smart-Metering-Komplettanbieter Discovergy GmbH. Allein durch die Umstellung auf einen einzigen, bundesweiten Messstellenbetreiber senkt Telefónica Deutschland die Verwaltungskosten deutlich. Über ein spezielles Web-Portal, das die hochaufgelösten Echtzeit-Daten visualisiert, stellt Discovergy dem Mobilfunk - unternehmen detaillierte Energieverbräuche seiner Standorte zur Verfügung. Noch in diesem Jahr werden rund 4 000 Standorte mit Smart Metern ausgerüstet. Dazu setzt Discovergy sein bundesweites Installationsnetzwerk ein. Bis 2021 sollen sämtliche Standorte umgerüstet sein und damit einheitliche Daten über Energieverbräuche liefern können. Dadurch werden Unterbrechungen oder defektes Equipment wie beispielsweise Heizungen oder Klimaanlagen an den Mobilfunksendeanlagen erkennbar, was zu Qualitäts- und Effizienzgewinnen führt. „Dieser große Schritt in Richtung Digitalisierung bietet uns vielfältige Vorteile bei der Reduzierung von Kosten etwa in der Verwaltung und beim Energieverbrauch. Die Möglichkeit, identisch ausgestattete Mobilfunkstandorte miteinander zu vergleichen, ist ausgesprochen hilfreich, beispielsweise für die Prognose künftiger Energiekosten“, sagt Christoph Marx, Leiter Energie bei Telefónica Deutschland. www.discovergy.com Neuer Geschäftsführer. Steffen Heudtlaß, bei der MeterPan GmbH in Norderstedt bislang verantwortlich für Geschäftsentwicklung, ist am 1. August 2019 neben Julian Stenzel in die Geschäftsführung aufgerückt. „Mit einer Service-Offensive und innovativen Produkte werden wir den Markt in Bewegung halten“, kündigte Heudtlaß an. www.meterpan.de Dienstleistungseinkauf neu sortiert. Das Wartungsende der Schnittstellenlösung zwischen ihrem AVA-Tool und SAP nahmen die Stadtwerke Ingolstadt zum Anlass, im Dienstleistungseinkauf neue Wege zu gehen. Fortan sorgt Futura SRM der Futura Solutions GmbH mit einer automatischen SAP-Integration für mehr Transparenz in den Einkaufsprozessen. www.futura-solutions.de BWK BD. 71 (2019) NR. 10 23

Ausgabenübersicht